Herrensitz
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Im Raum Dresden entstanden nach der Burgwards-Zeit Herrensitze als Orte der landesherrlich genehmigten Herrschaftsausübung über die ortsansässigen, dienst- und zinspflichtigen Leute.
Herrensitze waren demzufolge die Zentren der Grundherrschaft.
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[Bearbeiten] Liste der Herrensitze
[Bearbeiten] Heutiges Dresden
[Bearbeiten] Umland
- Herrensitz Kleinsedlitz - 1548 wüstes Vorwerk, Amtsdorf Klein Seddelitzs im Amt Pirna, 1606: Rittergut[3] (Nisan, heute Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)
- Herrensitz Wilsdruff - gegründet am Ende des 12. Jahrhunderts von einem miles (Ritter) Wiland, um 1500 Sedes Weylandtsdorff = Sitz eines Erzpriesters (Glomaci an der Grenze zu Nisan; heute Landkreis Meißen)
- Herrensitz Scharfenberg (Glomaci an der Grenze zu Nisan; heute Landkreis Meißen)
- Herrensitz Brockwitz (1013 Nisan, ab etwa 1050 Glomaci, heute Landkreis Meißen)
- Herrensitz Wachau (Budissin, heute Landkreis Bautzen)
- Herrensitz Pulsnitz (Budissin, ehemalige sorbische Wasserburg, heute Landkreis Bautzen)
[Bearbeiten] Literatur
- Steffen Patzold: Das Lehnswesen, Beck, München 2012.
[Bearbeiten] Weblinks
- Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Herrensitz“
- Rittergüter-Lexikon. Großgrundbesitz in Sachsen und Preußen bis 1918.
[Bearbeiten] Anmerkungen
- ↑ Urkunde vom 31. März 1206 CDS II 1 Nr. 74.
- ↑ Eduard Beyer: "Das Cistercienser-Stift und Kloster Alt-Zelle in dem Bisthum Meißen - geschichtliche Darstellung seines Wirkens im Innern und nach Außen, nebst den Auszügen der einschlagenden hauptsächlich bei dem Hauptstaatsarchive zu Dresden befindlichen Urkunden" Verlag Janssen, Dresden 1855, S. 578f. (Urkunde [Nr. 246] vom 28. Oktober 1313).
- ↑ Kleinsedlitz im HOV.
- ↑ "1282: Cristanus, Petrus de Brocticz." In: Brockwitz (2) Stadtteil von Coswig (1) im HOV.
- ↑ Urkunde vom 19. Mai 1225 CDS II 7 KAM Nr. 1.