Elbflorenz

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Der Canaletto-Blick 1748

Elbflorenz (auch Florenz des Nordens bzw. Florenz an der Elbe) bürgerte sich ab Anfang des 19. Jahrhunderts als Beiname für die Stadt Dresden ein.

Die Betitelung ist vom Ursprung her als Würdigung der Kunstsammlungen Dresdens und seiner Architektur gemeint, wird heute aber auch in Verbindung mit anderen Gemeinsamkeiten und Berührungspunkten zwischen sächsischer und toskanischer Hauptstadt verwendet.

[Bearbeiten] Herkunft

Als Erbauer der Katholischen Hofkirche wurden 1737 Gaetano Chiaveri und die italienischen Bauarbeiter auf dem Gelände des heutigen Theaterplatzes angesiedelt, die schon damals den Namen „italienisches Dörfchen“ erhielt. An diese Ansiedlung erinnert dem Namen nach noch das spätere Restaurant Italienisches Dörfchen.

Die italienischen Baumeister verwirklichten in Dresden barocke Bauten und Kuppeln, die auch von späteren deutschen Baumeistern, teilweise in etwas abgeänderter Form verwendet wurden, so u.a. bei der Frauenkirche und der Dresdner Kunstakademie. Auch die Werke des italienischstämmigen Malers Canaletto, eigentlich Bernardo Bellotto (17221780) trugen zur Bildung des Spitznamens „Elbflorenz“ für Dresden bei. Dabei wird auf die Ähnlichkeit der prachtvollen Architektur zwischen dem toskanischen Florenz und Dresden angespielt.

Bis heute wird dieser Name in Zeitschriften, Büchern und Reisekatalogen verwendet und ist auch im Ausland, dort spätestens seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bekannt. Auch der Dresdner Volksmund verwendet selbst dieses Wort.

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