Bortzschen

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Bortzschen ist eine Ortswüstung zwischen Übigau und Mickten auf der Flur auf'n Portzschen in Mickten (nahe der Brücke der Sternstraße über die Kaditzer Flutrinne). Bortzschen gehörte zu den elbischen Dreidörfern.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Etymologie

Der Ortsname kommt aus dem Altsorbischen und bedeutet 'Siedlung eines Boreš’'. Der Name Bor(eš) trat in Nisan häufiger auf, so trugen die Herren von Woz (Niederwartha) häufig den Namen Bor, bis Woz unter deutsche Herrschaft gelangte.

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Ersterwähnung 1324

Am 25. April 1324 wurde der Ort als villa (Dorf) Borczin ersterwähnt.

Die zwei anderen Dörfer waren das Bortzschen benachbarte Übigau sowie Kemnitz (sitam circa Bresenitz = Bresnice = Briesnitz).

[Bearbeiten] 1350: Erwähnung als Borschyn

Die Siedlung wurde am 16. Februar 1350 als Borschyn erwähnt.

Zu der Siedlung wurde ein Fischfangplatz (eine Jehse) erwähnt: totam villam Borschyn cum piscatura. Auch der Besitz von Kemnitz und Übigau wurde erneut bestätigt: totam villam Kempnicz cum molendino et piscatura, totam villam Obigow. Demzufolge gab es in Kemnitz nicht nur einen Fischfangplatz, sondern auch eine Mühle.

[Bearbeiten] Wüstfallen nach 1570

[Bearbeiten] Relikte

Von Bortzschen hat sich lediglich der Flurname auf'n Portzschen (Mda. bàrdšn) in der Flur Mickten erhalten.

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. Lars Herrmann: Bortzschen auf Dresdner-Stadtteile.de.
  2. HONB I 100.
  3. Lars Herrmann: Bortzschen auf Dresdner-Stadtteile.de.
  4. CDS II 1, Nr. 388.
  5. CDS II 1, Nr. 453.
  6. Lars Herrmann: Bortzschen auf Dresdner-Stadtteile.de.
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