Zschonerbach

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Der Zschonerbach (Zschonergrundbach) ist ein linkselbischer Zufluss im Westen von Dresden. Seinen Beginn hat er im Gewerbegebiet von Kesselsdorf nahe der neuen B173 durch den Zusammenfluss von Brückelbach (Brüchelgraben) und Kesselbach. Auf seinem über 8 km langen Weg fließt er durch den Zschonergrund. Deshalb wird der Bach auch als Zschonergrundbach bezeichnet. Im Ortsteil Steinbach bildet er die natürliche Grenze zu Kesselsdorf. Noch vor der Autobahnbrücke der A17 fließt der Wüster Berg Bach (Wüster Berg Graben) von Süden her zu. Dieser bildet ebenfalls eine natürliche Grenze, hier zwischen Kesselsdorf und Zöllmen. Der nächste Zufluss kommt vom Norden und heißt wie der Ortsteil Steinbach. Auf der Grenze zwischen Zöllmen und Pennrich fließt im Jammertal die Jammer und mündet dann, kurz nach dem Zöllmener Teich, in den Zschonerbach. Von da an wird der Bach von einem Wanderweg begleitet, dem Zschonergrundweg. Auf seinem weiteren Weg speiste der Bach in früheren Zeiten mehrere Mühlen.

Die nächsten bedeutenden Zuflüsse kommen aus Roitzsch und Pennrich: der Roitzscher Bach sowie der Pennricher Bach. Beide haben ihren Beginn an einem Dorfteich. Der Pennricher Bach hat noch einen Zufluss, den Schmiedeberggraben. Die Anhöhe Schmiedeberg gab neben dem Bach auch der Straße Zum Schmiedeberg ihren Namen. Auf der Flur von Podemus gibt es mehrere kleine Geländeeinschnitte und damit weitere Zuflüsse zum Zschonerbach: Podemuser Wässerchen, Podemuser Abzugsgraben und Podemuser Bach. Zum Betreiben der Zschonermühle wurde damals eine Verzweigung angelegt, der Zschoner Mühlgraben. Der letzte bedeutende Zufluss ist der Merbitzer Graben, der aus Merbitz kommt. Danach passiert er noch den Eisteich Zschonergrund, das Zschondergrundbad und die ehemalige Weltemühle. In dem Verlauf ist der Bach immer wieder die natürliche Flurgrenze zwischen weiteren Ortsteilen. Parallel zur Zschonergrundstraße fließt der Bach durch Kemnitz und mündet nach Unterquerung der Meißner Landstraße in die Elbe.

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