Winterbergstraße

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Fraunhofer-Campus an der Winterbergstraße

Die Winterbergstraße beginnt mit ihrem Verlauf am Großen Garten und führt schnurgerade durch Gruna in Richtung Seidnitz bis nach Dobritz, wo sie an der Dobritzer Straße in einer Kleingartenverein-Anlage als Sackgasse endet. Sie ist mit über 152 Hausnummern eine der langen Straßen von Dresden.

Als Kulturdenkmale ausgewiesen sind die Villen nebst Gärten (Nr. 2/3), das Mietshaus mit Einfriedung (Nr. 15), das Doppelmietshaus mit Farbglasfenster (Nr.17/19), das herrschaftliche Mietshaus mit Einfriedung (Nr. 21), die Häuser (Nr. 54/56, Nr. 97/99/100), die Häuserzeile bzw. Wohnblock Seidnitz Nr. 78 bis 92 (gerade Nummern), das Haus Nr. 98 sowie die Nr. 129 bis 151 (ungerade Nummern).

[Bearbeiten] Geschichte

Bereits seit 1893 existiert die Straße[1] und ist benannt nach der zweithöchsten Erhebung der Sächsischen Schweiz, dem Großen Winterberg (556 m), wobei Hantzsch vom höchsten Berg spricht. Im Jahr 1904 wurde die damals in der Vorstadt Seidnitz gelegene Großer Garten-Straße mit dem Grunaer Teil vereinigt, der seit 1894 durch die Seidnitzer Flur bis zur Hauptallee des Großen Gartens führte. Ein Rest der Großer Garten-Straße führte noch von der Reicker Straße bis zur Flurgrenze von Dobritz und umfasste vor allem Hausnummern der Seidnitzer Pferderennbahn[2]. Im Stadtplan von 1947 endet die ausgebaute Winterbergstraße an der Dobritzer Straße und wird als namenlose schmale Straße bis nach Altdobritz fortgeführt, wo die Breitscheidstraße endet.

Im Bereich, in dem die Straße den Landgraben überquert, befindet sich zu beiden Seiten die Kleingartenanlage "Winterbergplatz e. V.". Der Winterbergplatz ist eine Bezeichnung, die der Volksmund geprägt hat. In Höhe der Hausnummer 33 wurde ein Platz angelegt. In Adressbüchern und Straßenverzeichnissen wurde er nicht erwähnt, ist aber auf manchen Stadtplänen zu sehen, bspw. 1935 und 1939. Der nördliche Teil war noch bis in die 1990er Jahre als Platz vorhanden. Später wurde das Gelände umstrukturiert und ist teilweise als Grünfläche ausgebildet, teilweise als Zufahrtsstraße mit beidseitigem Parkplatz.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18., S. 159
  2. Adressbuch für Dresden und seine Vororte, 1904
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