Wilisch

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Der Wilisch (476 Meter) mit der unterhalb der Wilisch-Koppe gelegenen Wilischbaude. Ansichtskarte ca. 1912

Der Wilisch ist ein - nach heutigen genauen Messungen - 476 Meter hoher Berg mit einer an der Westseite hervorstehenden Basaltkuppe, an der früher ein Steinbruch betrieben wurde. Von der sogenannten Wilischkoppe ergibt sich südwestwärts der Ausblick in das Osterzgebirge.

[Bearbeiten] Geschichte

Johann George Vogel, ein Drucker aus Kreischa, erhielt am 13. Juni 1832 nach einer Petition an König Anton das Recht eines Bierausschanks auf dem Wilisch und errichtete für die Gäste mehrere Lauben. Später entstand die "Wilischhütte", ein fester Bau mit Strohdach. 1909 wurde schließlich die heute noch existierende "Wilischbaude" erbaut, welche dem Verkehrsverein für Kreischa und Umgebung, einer Ortsgruppe des Gebirgsvereins für die Sächsische Schweiz gehörte. Ab 1961 erfolgte die Nutzung als Ferienheim in der damaligen DDR. Seit 1990 steht die Wilischbaude leer. Ideen zum Wiederaufbau der Baude gab es seit der politischen Wende in der DDR bereits mehrere, jedoch wurde keine bisher in die Tat umgesetzt.

[Bearbeiten] Quellen

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