Tauernstraße

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Kulturdenkmal Häuserzeile Nr. 17-35

Die Tauernstraße in Laubegast wurde zunächst auf einem ersten Teilstück 1896 gebaut und verläuft heute von der Österreicher Straße bis zur Leubener Straße (für PKW nicht durchführend).

[Bearbeiten] Geschichte

In einer Akte steht dazu, dass die Gebrüder Seidel am 29. Oktober 1896 an die Gemeindeverwaltung die Bitte richten, "die hiesige Albertstraße doch nunmehr übernehmen zu wollen". Die Gebrüder Seidel besaßen ein Grundstück (die Seidelsche Gärtnerei, siehe auch Erläuterungen zu Hermann-Seidel-Straße) zwischen Salzburger Straße, Tauernstraße und Steirischer Straße Jedoch steht in der Akte nichts über den Bau der Straße. Teilweise wurde die Straße auch als König Albert-Straße bezeichnet, offensichtlich nach dem sächsischen König. Anfangs bestand die Straße nur zwischen Österreicher Straße und Steirischer Straße. Die Verlängerung Richtung Leuben war die Planstraße G. Um 1920 fiel das Wort "König"" in der Straßenbezeichnung weg. Mit Beschluss vom 19. Februar 1926 wurde die Albertstraße umbenannt in Tauernstraße (geogr. Begriff - Teil der zentralen Urgesteinzone der österreichischen Ostalpen, nach Angaben des Stadtmuseums). 1927 wurde beschlossen, die Tauernstraße zu verlängern um die (bereits erwähnte) Straße G. Mit dem Bau des Wohngebietes südlich der Großglocknerstraße wurde die Straße weiter verlängert und soll wohl bis zur Leubener Straße ausgebaut werden.

Den jahrelang leerstehenden denkmalgeschützten Wohnblock Tauernstraße 17-35 will die Gemeinnützige Wohnungsbau-Genossenschaft Dresden-Ost e.G. 2017 zu einem Mehrgenerationenhaus umbauen. Das Gebäude wurde 1925 errichtet.[1]

[Bearbeiten] Adressen (Auswahl)

An der Gasdruckregelanlage wurde ein Ausspruch angebracht. Er lautet: "Normalität ist eine gepflasterte Straße; man kann gut darauf gehen – doch es wachsen keine Blumen auf ihr."

[Bearbeiten] Weitere Aufnahmen

[Bearbeiten] Quellen

  1. Nora Domschke: Genossenschaft saniert letzten Altbau. In: SZ 5.4.2016. Das Geschäftsjahr 2012. In: GWG-Information 2/2012, S. 1.
  2. Branchenfernsprechbuch Bezirk Dresden, Stand Juli 1967, S. 456

[Bearbeiten] Weblinks

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