Spitzwegstraße

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Straßenschild
Gedenkstein für Carl Spitzweg - gestiftet 2015 von der Konsum Dresden e.G.

Die Spitzwegstraße kreuzt den Stadtteil Leubnitz-Neuostra in Ost-West-Richtung und gehört zu den ältesten Straßen. Im früheren Ortsteil Leubnitz war es die Fortsetzung der Dohnaer Straße. Das war damals der nördliche Teil der heutigen Wilhelm-Franke-Straße. Am Kreisverkehr, der vor 1926 Carolaplatz genannt wurde, bog die Straße nach Osten hin ab. Wegen ihrer Richtung wurde dieser Teil Dohnaer Straße genannt. Nach dem Zusammenschluss von Leubnitz und Neuostra wurde sie Arnoldstraße genannt (ab 1899 im Adressbuch). Namensgeber war der frühere Gemeindevorstand und Ortsrichter von Leubnitz August Arnold (gest. 1905). Der westliche Teil der Spitzwegstraße (ab der Wilhelm-Franke-Straße) liegt im Ortsteil Neuostra. Wegen seiner Richtung zum benachbarten Dorf Mockritz wurde diese Straße ab August 1898 Mockritzer Straße genannt. Ab der Einmündung von Neuostra war es wahrscheinlich anfangs nur ein Fußweg, der anfangs Mockritzer Weg genannt wurde. Mit der Bebauung erhielt dieses Teilstück einen eigenen Namen. Ab 1912 wird die Straße offiziell als Kaitzer Weg bezeichnet. Der Platz an der Kreuzung mit der heutigen Wilhelm-Franke-Straße wurde im Januar 1909 mit Carolaplatzbenannt nach der Königin Carola.

Nach der Eingemeindung von Leubnitz-Neuostra wollte man Doppelbenennungen von Arnoldstraße und Mockritzer Straße vermeiden. Der gesamte Straßenzug, einschließlich des damaligen Carolaplatzes, wurde ab 1926 mit Spitzwegstraße benannt nach dem Maler und Illustrator Carl Spitzweg (18081885).[1] Einbezogen wurde dabei auch der Kaitzer Weg. Dieser Weg führt bis zur Gostritzer Straße. Am südlichen Rand grenzt er an eine Kleingartenanlage. Nördlich des Weges befinden sich Neubauten aus den 1980er Jahren, die aber zur Clausen-Dahl-Straße zählen. Ein kurzes Stück an der Einmündung in die Gostritzer Straße ist dann wieder als Straße ausgebaut. Die dort einmündende Wilhelm-Busch-Straße gehört dann bereits zum Stadtteil Mockritz.

2015 wurde an der Einmündung von Zschertnitzer Straße und Robert-Sterl-Straße ein Gedenkstein für Carl Spitzweg errichtet (gestiftet von der Konsum Dresden e.G.).

An der Straße gibt es Gasdruckregelanlage und eine Wärmeübertragerstation, die im Rahmen des DREWAG-Graffiti-Projekts künstlerisch gestaltet wurden.

[Bearbeiten] Ausgewählte Adressen

[Bearbeiten] Quellen

  1. Karlheinz Kregelin: Das Namenbuch der Straßen und Plätze im Süden der Stadt Dresden. Manuskript, 2001.
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