Schokopack-Hochhaus

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Schokopack-Hochhaus von Osten
Westseite des Schokopack-Hochhauses

Das sogenannte Schokopack-Hochhaus steht an der Straßenkreuzung Breitscheidstraße/Moränenende (Adresse Breitscheidstraße 48). Das markante Gebäude war der Verwaltungssitz des VEB Verpackungsmaschinenbau Dresden (VMB), Stammbetrieb des VEB Kombinat NAGEMA. Es wurde zwischen 1957 und 1963 errichtet und war im Nachkriegs-Dresden das erste Hochhaus in Skelett-Bauweise. An das Hochhaus schließt sich ein ebenerdiger Verbindungsgang zu einem niedrigeren Nebengebäude an. Insgesamt verfügen die Häuser über eine Nutzfläche von etwa 7000 Quadratmeter. Das Gebäudeensemble samt Außenanlagen steht seit 2008 unter Denkmalschutz.

Seit der Wende steht das unsanierte Hochhaus leer und verfällt. Im Jahr 2010 erwarb die MEIAG Sächsische Immobilien AG das Gebäude. Eigentlich wollte das Immobilienunternehmen darin Wohnungen oder ein Pflegeheim einrichten, aber laut Stadtverwaltung ist das nicht erlaubt, weil das Areal als Gewerbegebiet gilt.[1] Ende 2014 war das Gebäude auch als mögliches Asylbewerberheim im Gespräch.[2] Im Frühjahr 2017 übernahm das IT-Unternehmen „itelligence“ das Gebäude, will es sanieren und darin wieder Büros einrichten.[3]

Im Januar 2019 ist das ehemalige Schokopack-Hochhaus für etwa 20 Millionen Euros fertig gestellt worden, so dass die ersten Mieter von 500 Mitarbeitern einziehen konnten. [[1]]

[Bearbeiten] Quellen und Weblinks

  1. Christoph Stephan: Keine Wohnungen im alten Schokopack Dresden. In: DNN 21. Juni 2012.
  2. hw: Kontroverse Debatte um Flüchtlingsheim in Dobritz - Ortsamtsleiterin plädiert für Willkommenskultur. In: DNN-Online 28. November 2014.
  3. Heiko Weckbrodt: Beratungs-Unternehmen „itelligence“ plant 75 neue Jobs in Dresden. In: Oiger 4.3.2017
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