Rudolf Schilling

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Grabstätte auf dem Johannisfriedhof

(* 1. Juni 1859 in Dresden - † 19. Dezember 1933 in Dresden)

Rudolf Schilling, der älteste Sohn des Bildhauers Johannes Schilling, war ein bekannter Dresdner Architekt und Baurat.

Schilling besuchte ab 1872 die Kreuzschule. Am Polytechnikum studierte er Architektur bei Karl Weißbach. In dieser Zeit lernte er seinen späteren Geschäftspartner Julius Graebner kennen, mit dem er auch in den Folgejahren in Berlin verbunden blieb. Seit 1887 war er mit Elfriede Hantzsch (* 1862) verheiratet[1]. An der Pillnitzer Straße 63 baute Rudolf Schilling für die Plastiken seines Vaters das im Krieg zerstörte Schilling-Museum.

1889 gründete er zusammen mit Julius Graebner das Architekturbüro Schilling & Graebner. Der Dresdner Spar- und Bauverein, den Schilling mit Graebner leitete, errichtete 1910/1911 nach seinen Plänen zwischen Wormser Straße und Holbeinstraße die Rudolf-Schilling-Häuser.[2] Wie Graebner gehörte er zudem der Donnerstags-Vereinigung Dresdner Architekten, der Dresdner Künstlergruppe Die Zunft, dem Sächsischen Altertumsverein sowie dem Deutschen Werkbund an.

Rudolf Schilling war Königlicher Baurat. Wohnungen von ihm befanden sich in der Pillnitzer Straße 69 (1907) und der Krenkelstraße 2, II. Stock (1932), Büros seiner Firma in der Moritzstraße 8b und der Kleinen Frohngasse 1.[3] Nach seinem Tode wurde er auf dem Johannisfriedhof beigesetzt.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Dr. STEPHAN, Bärbel, Dissertation Der sächsische Bildhauer Johannes Schilling (1828-1910), 1988, Band II S. 134
  2. Barbara Bechter, Heinrich Magirius, Friedrich Kobler: Georg Dehio: Dresden. Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Deutscher Kunstverlag, 2005
  3. Adressbuch von 1932 zu „Schilling”

[Bearbeiten] Weblinks

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