Rosenstraße (Wilsdruffer Vorstadt)

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Haltestelle Rosenstraße auf der Freiberger Straße
leerstehendes Gebäude Rosenstraße 63; links die S-Bahn-Trasse

Die Rosenstraße, früher Rosengasse, verbindet die Wilsdruffer Vorstadt mit Löbtau. Bereits im Jahr 1466 als Roßingasse und 1478 als Rosengasse erstmals erwähnt, führte diesen Namen wohl nach einem dort befindlichen Gasthaus mit Rosen im Schilde. Man bezeichnete so bis in 19. Jahrhundert nur den Teil der heutigen Straße zwischen dem Freiberger Platz und der Maternistraße. Der dort sich anschließende, nach der Löbtauer Weißeritzbrücke führende, lange Zeit unbebaute Weg war bis in das zweite Viertel des 19. Jahrhunderts namenlos, erhielt aber, nachdem man dort einige Häuser errichtet hatte, 1844 die Benennung Rosenweg. Wegen häufig vorkommender Verwechselung beider Gassen wurden sie 1878 mit dem gemeinsamen Namen Rosenstraße belegt.[1]

Zwischen Mickten und Trachau existierte ebenfalls eine Rosenstraße, die jedoch seit der Eingemeindung beider Orte ein Jahr später 1904 in Rietzstraße umbenannt wurde.

[Bearbeiten] Ausgewählte Adressen

ehem. Nr. 63 (Cat. 265B), spätere Nr. 34 (1866/1880): Wohnhaus von Johannes Schilling (1866)[2]

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18., S. 121
  2. Adreß- und Geschäftshandbuch der königlichen Haupt- und Residenzstadt Dresden 1866
  3. Telefonbuch Dresden 1988, S. 196. Bardusch, NL Dresden.

[Bearbeiten] Weblinks

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