Riesaer Straße

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Garagen an der Riesaer Straße 62/64 ggü. Kita „Pieschner Kinderinsel“

Die Riesaer Straße nimmt ihren Anfang am Pestalozziplatz in Pieschen und führt entlang der Eisenbahn bis zur Barbarastraße nebst einem kleinen Endstück an der Hubertusstraße in Trachenberge.

Im Jahr 1883 erhielt sie zunächst den Namen Große Maschinenhausstraße, weil sie unmittelbar am damaligen Maschinenbahnhof vorüberführte. Drei Jahre später hieß sie Fabrikstraße nach dem in der Gegend errichteten Fabrikviertel. Die heutige Bezeichnung nach der Elbstadt Riesa geht auf das Jahr 1897 zurück[1]. Im Jahr 1900 verlegte Karl August Emil Eschebach den Sitz seines Unternehmens für Haushaltgeräte in die Riesaer Straße 7. 1931 musste er das Werk wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten an die Aktiengesellschaft für Cartonagen-Industrie verkaufen, aus der später der VEB Polypack Dresden hervorging.[2]

Fast alle Hausnummern an der Straße sind heute als Kulturdenkmale ausgewiesen.

[Bearbeiten] Adressen (Auswahl)

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18., S. 119
  2. Artikel zu Eschebach bei szonline.de: Finanzielle Verluste und Umzug nach Radeberg
  3. Tanja Tröger: Verjüngungskur für Rossmann-Filiale an der Mälzerei. In: Pieschen aktuell, 19.5.2016
  4. Tanja Tröger: Konsum in der Riesaer Straße schließt im Januar 2017. In: Pieschen aktuell, 13.12.2016
  5. Adressbuch der Gau- und Landeshauptstadt Dresden, 1943/44
  6. http://www.bstu.bund.de/DE/InDerRegion/Dresden/Kontakt/kontakt_dresden_node.html
  7. Pressemitteilung der Stadt Dresden, 3.12.2002
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