Reinhold-Becker-Straße

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Straßenschild mit Zusatzschild
Sonnenuhr am Neubau der evangelischen Kindertagesstätte Reinhold-Becker-Straße

Die Reinhold-Becker-Straße erhielt in Blasewitz 1870 zunächst den Namen Flußstraße (sicherlich, weil sie zur Elbe führt). In einer Akte wurde hinter diesem Namen mit Bleistift der Zusatz "Loschwitzer Straße" angefügt. Es ist nicht bekannt, ob die Straße auch offiziell mal Flußstraße hieß. Im Adressbuch für Blasewitz von 1879 ist statt dessen die Loschwitzer Straße aufgeführt. Die Straße führt von der Flurgrenze Blasewitz-Striesen noch ein kleines Stück bis zur Niederwaldstraße. Dieses Straßenstück wurde in Striesen zunächst Straße 13a genannt. Ab 17. September 1892 wurde diese Straße, wie auch in Blasewitz, mit Loschwitzer Straße bezeichnet[1].

Mit der Eingemeindung von Blasewitz erfolgte eine Umbenennung. 1921 gab es in Dresden zwar keine Loschwitzer Straße, aber in Weißer Hirsch, das ebenso in dem Jahr eingemeindet wurde. Dort wurde die Straße in Plattleite umbenannt. Außerdem gab es in Rochwitz eine Straße mit dem Namen, die zum selben Zeitpunkt umbenannt wurde in Tännichtstraße. In Blasewitz und Striesen erfolgte die Umbenennung in Reinhold-Becker-Straße nach dem Komponisten Reinhold Becker[2]. Karl Reinhold Becker, Hofrat u. Komponist, wurde geboren am 11. August 1842 in Adorf/Vogtland und starb am 7. Dezember 1924 in Dresden. Er lebte einige Zeit in Blasewitz.

[Bearbeiten] Ausgewählte Adressen

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18., S. 86
  2. deutschsprachige Wikipedia: Reinhold Becker
  3. Catrin Steinbach: Abgerissene Gebäude in Dresden-Blasewitz: Hobbyforscher Bernd Beyer hat Buch geführt. In: DNN-Online 9.8.2014.

[Bearbeiten] Weblinks

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