Regimentshaus

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Das Regimentshaus, Jüdenhof 1, gehört zu den Leitbauten beim Wiederaufbau des Neumarktes.

Am 23. Dezember 1710 wurde das Regimentshaus am Jüdenhof, Wohnung des Gouverneurs der Stadt, "zu vollkommener Perfektion" gebracht und die Schrift aufgesetzt. August Christoph Reichsgraf von Wackerbarth, seit dem 14. August 1718 Gouverneur der Stadt, verlegte einige Monate nach seinem Amtsantritt das Gouvernement ins Zeughaus, wohin am 25. Oktober die Kadetten wie auch die Garnision ihre Fahnen und der Stadtmajor die Torschlüssel brachte. Das alte Regimentshaus am Jüdenhofe diente dann längere Zeit zur Aufbewahrung verschiedener Sammlungen - zwischen 1720 und 1728 transportierte Johann Heinrich von Heucher alle naturwissenschaftlichen Objekte aus der Kunstkammer in das Regimentshaus am Neumarkt - wie auch eines Teiles der Bibliothek, bis es der König am 4. Januar 1729 dem Oberkammerherrn und geheimen Kabinettsminister Heinrich Friedrich Graf von Friesen schenkte, nachdem man die in diesem "Collectionsgebäude" befindlichen Sammlungen - Mineraliensammlung, Conchiliensammlung, Kupferstichkabinett und Naturaliensammlung, Bibliothek und Anatomiekammer sowie das Kabinett der mathematischen Instrumente - in die Galerie des Zwingergartens, das Münzkabinett aber ins Schloss geschafft hatte.

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