Poststraße

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Poststraße Ecke Bünauplatz um 1910, links Fleischerei Ernst Hocker, Poststraße 22
Postamt 28, Poststraße 10

Die Poststraße in Löbtau verläuft von der Kesselsdorfer Straße bis zur Leumerstraße am Bonhoefferplatz. Sie wurde im Jahr 1883 angelegt und hieß die ersten zehn Jahre zunächst Heinestraße nach dem bedeutenden Dichter, Schriftsteller und Journalisten Heinrich Heine (1797-1856)[1]. Seit 1893 hat sie ihren heutigen Namen, da sie an der einst vorhandenen Post vorüberzog.

In den Jahren 2015/16 wurde die Straße für rund 1,2 Millionen Euro grundhaft ausgebaut: die Fahrbahn asphaltiert, Gehwege gepflastert, Straßenentwässerung und -beleuchtung erneuert. Dazu wurde die Straße abschnittsweise voll gesperrt. Für die Bauarbeiten mussten zahlreiche Bäume weichen.

[Bearbeiten] Adressen (Auswahl)

An der Ecke zur Kesselsdorfer Straße befand sich von 1929 bis 1945 das Lichtspieltheater Musenhalle (Li-Mu). In der Poststraße 10 war zunächst das Postamt 28 und vom 15. Juni 1953 bis 30. November 1992 die Löbtauer Sparkassen-Filiale untergebracht.[2] Heute befindet sich in den Räumen ein chinesisches Restaurant.

Unter der Adresse Nr. 15 war zu DDR-Zeiten die Werbearbeitsgruppe Dresden-West im Vorstandsbereich Handel des KONSUMS untergebracht[3].

Als Nr. 32 entsteht seit 21. April 2016 (erster Spatenstich) in einer Baulücke ein Neubau mit neun Eigentumswohnungen.

Als Kulturdenkmale sind die Hausnummern 10 bis 24 (gerade Ziffern) ausgewiesen.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18., S. 111
  2. kleine Ausstellung in der heutigen Sparkassen-Filiale Löbtau, Kesselsdorfer Straße
  3. Fernsprechbuch Bezirk Dresden 1988, S. 149
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