Pirnaische Straße

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Verzweigung.png Dieser Artikel behandelt die Pirnaische Straße in der Inneren Altstadt. Für weitere Straßen dieses Namens siehe Pirnaische Straße (Begriffsklärung).
Zookasper Egon Gäble mit seinen Töchtern und einem Freund vor der Ruine seines früheren Wohnhauses an der Pirnaischen Straße 18

Die Pirnaische Straße war in früheren Jahren der Anfang des Verkehrsweges, der nach Pirna führte. Zunächst als Pirnaische Gasse bezeichnet, wurde sie seit 1840 mit Äußere Pirnaische Gasse benannt. Seit 1859 heißt sie Pirnaische Straße und befindet sich zwischen Johann-Georgen-Allee und Grunaer Straße. Unter der Nr. 32, III. Stock, wurde ein sog. Judenhaus eingerichtet. Die Häuser wurden bei der Bombardierung 1945 zerstört. Danach wurde die Straße nicht mehr aufgebaut und verschwand vom Stadtplan.

Mit dem Bau des Dorint Hotels und der umstehenden Gebäude nach der Wende 1990 wurde die Straße teilweise wieder angelegt. Einzige Hausnummern sind bis jetzt die 9 und 9a, die unter anderem die Sächsische Aufbaubank innehat. Die Fortsetzung in Striesen/Gruna/Seidnitz wurde anfangs auch Pirnaische Straße genannt und später in Bodenbacher Straße umbenannt.

An der Inneren Pirnaischen Gasse befand sich früher das Württembergsche Palais, in dem um 1722 der Herzog von Württemberg mit seiner Gemahlin, der Gräfin Lubomirska, lebte.

Bis zur Zerstörung des Hauses 1945 lebte der Puppenspieler und Zookasper Egon Gäble in der Pirnaischen Straße 18[1] und zeigte unter anderem dort seine Inszenierungen.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adressbücher der Landeshauptstadt Dresden, 1934, S. 189, 1941, S. 201, und 1943/44, S. 204

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