Pfarrgasse

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Landständische Bank der Oberlausitz von William Lossow und Hermann Viehweger in der Pfarrgasse

Die einstige Pfarrgasse in der Inneren Altstadt verlief von der Kreuzkirche bis zur damaligen Ringstraße, wo sich einst auch der ursprüngliche Güntzplatz befand. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Fläche komplett beräumt und war zu DDR-Zeiten unbebaut, was jedoch einen freien Blick auf den Altmarkt erlaubte. Heute befinden sich wieder Gebäude in Blockbebauung im Gebiet der einstigen Straße und unter der Nr. 1 ist eine nur per Fuß erreichbare Hausnummer zu finden.

Unter der Nr. 3 und der dazugehörigen Adresse Schulgasse 4 war damals der Hauptsitz der Sparkasse Dresden zu finden[1].

[Bearbeiten] Geschichte

Bereits vom 15. bis ins 17. Jahrhundert kam die Pfarrgasse unter verschiedenen Namen vor: Kreuczgeßlyn (1480), kleynes Kreutzgeßlein (1520), Kirchgasse (1549), Kreutzkirchengasse (1550), Kirchgeßlein (1556), kleine Kirchgasse (1577). Die Bezeichung Buchbindergasse (1556) mag die Gasse vorübergehend nach einem damals dort ansässigen Buchbinder geführt haben, der Name kleine Schreibergasse (1576 und 1581) als Parallelstraße der Schreibergaße war ebenfalls in Gebrauch. Ihre jetzige Benennung, 1662 erstmalig erwähnt, führt die Gasse nach den damals an ihr gelegenen Häusern der Geistlichen der Kreuzkirche[2].

Eine Pfarrgasse wurde ebenfalls in Altendresden angelegt und ist seit 1840 die Heinrichstraße in der Inneren Neustadt.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adressbuch der Gau- und Landeshauptstadt Dresden, 1943/44
  2. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18., S. 107f.
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