Otto Heinrich Graf Vitzthum von Eckstädt

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Dr. theol. h.c. Otto Heinrich Graf Vitzthum von Eckstädt, auch Otto II. Heinrich Graf Vitzthum von Eckstädt (* 6. Oktober 1829 in Dresden; † 29. Januar 1917 ebenda) war ein königlich-sächsischer Hauptmann a.D., Wirklicher Geheimer Rat und Träger mehrerer Ehrenämter in Dresden.

Otto Graf Vitzthum von Eckstädt war Mitbegründer des Sächsischen Schulvereins und Präsident der Landessynode. Besonders im letztgenannten Amt machte er sich verdient und bekam auch die Ehrendoktorwürde eines Doktors der Theologie verliehen. Vitzthum von Eckstädt wurde 1909 zum Wirklichen Geheimen Rat ernannt und erhielt im selben Jahr, am 6. Oktober 1909 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Dresden.

[Bearbeiten] Familie

Otto Vitzthum von Eckstädt entstammte aus einer Familie des Thüringischen Uradels, das erstmals 1123 mit Dietrich de Abbolde (Dietrich von Apolda) urkundlich erwähnt wird. Ein Vitzthum (auch vicedominus) war ursprünglich ein Amt im Dienst des Erzbischofs von Mainz, einem der sieben Kurfürsten im Deutschen Reich Römischer Nation. Die Stammlinie der Vitzthume von Eckstädt begann mit dem Ritter Berthold († um 1285) und benannte sich nach dem Familiensitz Eckstedt bei Erfurt. In Dresden lebte auch ein Ast der Stammlinie der Familie Vitzthum mit dem Stammvater Rudolf Vitzthum von Apolda, der 1639 in seinem Testament für die Gründung des Vitzthumschen Gymnasiums in Dresden 80.000 Gulden stiftete.

Otto Vitzthum von Eckstädt wurde am 6. Oktober 1829 in Dresden als Sohn von Carl I. Alexander Nikolaus Graf Vitzthum von Eckstädt (17671834) und dessen zweiter Ehefrau Elisabeth Freiin von Friesen (17931878) geboren. Otto Heinrich hatte noch fünf Geschwister:

Otto Graf Vitzthum von Eckstädt heiratete die verwitwete Gräfin seines Vetters Albert Friedrich (17971860), Johanna Amalie Therese Antonie Vitzthum von Eckstädt geb. von Miltitz (* 1. März 1824 in Dresden; † 1. Februar 1876 in Schönwölkau). Das Paar bekam einen Sohn:

Die fünf Kinder aus der ersten Ehe seiner Frau nahm Otto mit in seinem Hause auf.

[Bearbeiten] Quellen und Einzelnachweise

[Bearbeiten] Weblinks

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