Nossener Brücke

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Die Nossener Brücke wurde seit 1889 Hohenzollernbrücke genannt wegen ihrer Nähe bei der Hohenzollernstraße (heute Oederaner Straße). Sie führte damals nur über die Gleise des Eisenbahngeländes. Am östlichen Ende begann die 1881 so benannte Nossener Straße. Diesen Namen erhielt sie, "weil sie an die Stelle eines Teiles des früheren Zelle’schen Weges getreten ist, der die Verbindung zwischen Leubnitz und dem Kloster Altzelle bei Nossen gebildet hat." Sie führte nach der Kreuzung mit der Zwickauer Straße bis zur Chemnitzer Straße. Um 1900 wurde die Brücke dann als Nossener Brücke bezeichnet, weil sie in der Fluchtlinie der Nossener Straße liegt[1]. Weil die alte Stahlträgerbrücke den Anforderungen nicht mehr genügte, wurde sie ab 1959 neu gebaut. Die Nossener Brücke überspannt seitdem die Zwickauer Straße, die Bahngleise, die Fabrikstraße und das Kraftwerksgelände. Damit sind es eigentlich 4 Brücken. Mit der Einweihung 1964 bekam die den Namen Brücke der Jugend. Seitdem existiert auch die frühere Nossener Straße nicht mehr. Nach 1990 wurde die Brücke saniert und erhielt ihren alten Namen Nossener Brücke wieder zurück. Am westlichen Ende geht die Brücke heute nahtlos in die Löbtauer Brücke über. Daneben gibt es noch die Ab- bzw. Zufahrt zur Oederaner Straße.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18.
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