Neuer Sächsischer Kunstverein

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Der Neue Sächsische Kunstverein e.V. in Dresden ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein.

[Bearbeiten] Geschichte

Der Neue Sächsische Kunstverein wurde 1990 gegründet. Sein Vorläufer von 1828, der Sächsische Verein zur Beförderung der bildenden Kunst, musste 1946 aufgrund einer politischen Entscheidung seine Arbeit einstellen.

Am 29. April 1990 trafen sich Persönlichkeiten der Dresdner Kunst- und Kulturszene in der Semperoper. Ihr Ziel war die Wiederbelebung des Sächsischen Kunstvereins. Unter den Gründungsmitgliedern waren u.a. der Sänger Gunther Emmerlich, der Musiker Professor Ludwig Güttler, Professor Johannes Heisig, Maler an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Friedrich-Wilhelm Junge, Schauspieler am Theater Dresdner Brettl, der Maler und Grafiker Max Uhlig und Professor Udo Zimmermann, Komponist am Dresdner Zentrum für zeitgenössische Musik.

Ursprünglich im Stadtzentrum Dresdens angesiedelt, zog der Verein 2009 in das Festspielhaus Hellerau, Europäisches Zentrum der Künste, gelegen in der Gartenstadt Hellerau. Hier haben weitere Vereine und Institutionen der sächsischen Kunstszene ihren Sitz, wie der Werkbund Sachsen, die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Sächsische Kultursenat.

[Bearbeiten] Aktivitäten

Der Verein widmet sich mit Ausstellungen, Konzerten, Theateraufführungen, Vorträgen, Gesprächen, Autorenlesungen, Auktionen der sächsischen Kunst in den Sektionen Bildende Kunst, Musik, Archtektur/Baukunst, Literatur und Tanz. Zur Förderung junger Kunst in Sachsen hat der Verein verschiedene Preise gestiftet.

Organisiert wurden unter anderem Ausstellungen mit Günter Grass, Gerhard Richter, Fritz Löffler oder Picasso.

[Bearbeiten] SACHSEN_ART

Seit 2006 stiftet der Neue Sächsische Kunstverein den Preis für junge Kunst in Sachsen SACHSEN_ART. Preisträger waren 2009 Oxana Jad, Dresden, Fotografie; 2008 Marianne Eggimann, Leipzig, Kleinplastik/Multiples; 2007 Stefanie Busch, Dresden, Druckgrafik; 2006 Katharina Günther, Henrik Meyer, Karen Weinert und Anja Bohnhof.

[Bearbeiten] PADEDÖH

2004 wurde die Tanzreihe PADEDÖH eröffnet - angelehnt an den französischen Begriff für Paartanz im klassischen Ballett Pas de deux. Tanzimprovisationen der Studenten der Palucca Schule Dresden, Hochschule für Tanz, bedienen jeweils ein Ausstellungsthema mit improvisierten oder choreografischen Duetten.

[Bearbeiten] Weblink

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