Moritz Krantz

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Ernst Moritz Krantz (* 8. August 1812 in Dresden; † 16. Mai 1869 ebenda) war ein Zeichner und Lithograf.

Moritz Krantz wurde als Sohn des Schuhmachermeisters Johann Gottlieb Krantz geboren.[1] Seine künstlerische Ausbildung erhielt er an der Dresdner Kunstakademie. 1840 heiratete er Amalie Eleonore, eine Tochter des pensionierten Dragoners Johann Andreas Schmidt. Das Ehepaar hatte 9 Kinder, darunter den späteren Direktor des Dresdner Konservatoriums Eugen Krantz.

Als selbstständiger Maler und Grafiker wurde Krantz vor allem für seine Porträts bekannt, darunter von Friedrich August von Ammon. Einige seiner Entwürfe dienten den Porzellanmalern in Meißen als Vorlage.[2] Für Carl Gustav Carus' „Atlas der Cranioscopie“ schuf er u. a. eine Steinzeichnung nach Goethes Gesichtsmaske. Krantz wohnte zuletzt Zwingerstraße 16.[3]

[Bearbeiten] Quellen

  1. Geneagraphie - Families all over the world
  2. Porzellanmalereien nach Krantz bei Christie's
  3. Adressbuch der Stadt Dresden, 1868

[Bearbeiten] Weblinks

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