Moränenende

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Moränenende mit Gleisanlagen, im Hintergrund Schokopack-Hochhaus
Verteilerkästen an Pirnaer Landstraße, Einmündung Moränenende

Die Straße Moränenende entstand im Zusammenhang mit dem Bau der Eisenbahnunterführung. Im 19. Jahrhundert gab es einen Bahnübergang in der Verlängerung vom Langen Weg zur heutigen Breitscheidstraße. Dieser Bahnübergang wurde 1906 eingezogen, weil die Unterführung fertig gestellt war. Am Ende der Straße befindet sich heute der Haltepunkt Dobritz.

[Bearbeiten] Geschichte

Moränenende war anfangs auf Reicker Flur die Dobritzer Straße, in Dobritz die Reicker Straße. Erstmals standen beide Straßen im Adressbuch von 1906. In Dobritz erfolgte die Benennung 1905. Wann die Umbenennung in Moränenende in Reick erfolgte, ist nicht bekannt, erfolgte aber vor 1926. In Dobritz erfolgte die Umbenennung der Reicker Straße 1926. Laut Beschluss vom 29. Februar 1936 erfolgte die Umbenennung in Gustloffstraße nach Wilhelm Gustloff, ermordet in Davos am 4. Februar 1936.

1945 regte das Stadtarchiv an, die Straße umzubenennen mit der Begründung: Der Name Moränen-Ende (gegeben nach dem geologischen Befund; hier wurden Reste einer eiszeitlichen Gletscher-Endmoräne nachgewiesen), ist dem allgemeinen Bewusstsein doch etwas fernliegend. Es erfolgte die Umbenennung in Ernst-Schneller-Straße; nach Ernst Schneller, Kommunist, geb. in Leipzig 1890, gest. (erschossen) 1944, Volksschullehrer, dann Parteisekretär in Chemnitz, wegen Zersetzung der Wehrkraft zu sechs Jahren Zuchthaus in Waldheim verurteilt, kam im KZ Sachsenhausen zu Tode. Am 24. Februar 1993 erfolgte die Rückbenennung in Moränenede.

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