Minni (Hermine) Herzing

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Die Blumenmalerin Hermine Herzing, Künstlername Minni, (* 27. Juli 1883 in Homburg/Frankfurt am Main; † 29. Januar 1968 in Karl-Marx-Stadt) lebte zwischen 1910 und etwa 1935 in Dresden.

[Bearbeiten] Leben

Sie beschäftigte sich bereits frühzeitig mit Kunst, denn ihr Vater war Lithograph und freischaffender Maler. Ihre Ausbildung erhielt sie an der Kunstakademie Hanau und war danach als Entwurfszeichnerin für Stickereien und andere Industriewaren tätig. Nach Dresden kam sie durch die Heirat mit dem Kaufmann und damaligen Ersten Niederlassungsleiter der Daimler-Motoren-Gesellschaft Wilhelm Herzing und wohnte mit diesem in der Gustav-Adolf-Straße 9[1]. Durch ihn hatte sie Kontakt zu vielen anderen Künstlern in Dresden, wie Hanns Herzing (mit dem sie nicht verwandt gewesen ist) oder auch Otto Pilz[2] und nahm weiteren Malunterricht bei Georg Gelbke und Willi Kriegel[3].

Drei Werke von ihr („Waldrand“,„Altes Bauernhaus“ und „Böhmisches Erzgebirge“) hängen als Teil der Sammlung Meinel im Hotel Fichtelberghaus[4]. Als besonderes Markenzeichen bildete sie Wiesenblumen oft grandios und detailreich mit ihren Landschaften ab.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adressbuch von 1935
  2. "Affe mit Mercedes-Stern" bei schmidt-auktionen.de
  3. ebenda
  4. Kunst wo man sie nicht erwartet - Sammlung Meinel - Bilder und Skulpturen in drei Hotels, S. 48f.


[Bearbeiten] Weblinks

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