Meschwitzstraße

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Straßenschild mit Zusatzschild

Bis in die 1970er Jahre gab es eine Straßenbahnhaltestelle "Meschwitzstraße" in der Albertstadt. Von der Meschwitzstraße (Industriegelände) führte ein Fußgängerübergang über die stark befahrene Straße. Tausende Arbeiter fuhren damals mit der Bahn zur/von der Arbeit, als es noch welche gab.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Straße trug seit 1879 zunächst die Bezeichnung Laboratoriumsstraße, weil sie damals unweit eines dort gelegenen Pulverlaboratoriums entlang führte. Danach erhielt sie im Jahr 1903 den Namen Planitzstraße in Erinnerung an Paul Edler von der Planitz (* 20. September 1837 in Hohengrün (Vogtland); † 19. August 1902 in Hosterwitz), der General der Infantrie und von 1891 bis 1902 sächsischer Staats- und Kriegsminister gewesen ist[1]. Ihre heutige Bezeichnung erhielt sie im Jahr 1946 (im Rahmen der Straßenumbenennungen 1946) nach Friedrich Wilhelm Meschwitz (1815-1888), der sich als Oberförster der Dresdner Heide einen Namen bei der touristischen Erschließung des Heidegebietes machte[2].

[Bearbeiten] Adressen (Auswahl)

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18., S. 109
  2. Dr. Karlheinz Kregelin „Namenbuch der Straßen und Plätze im Norden der Stadt Dresden“ (Manuskript)
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