Mendelssohnallee

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Gaslaterne in der Mendelssohnallee
Ehemaliges Wohnhaus von Bruno Gimpel

Die Mendelssohnallee ist eine schöne, ruhige und mit Villen bestückte Blasewitzer Straße in Halbbogenform. Sie beginnt und endet jeweils an der Loschwitzer Straße und führt über den Friedensplatz. Ihr früherer Name war Deutsche Kaiserallee.

Im Gebäude Nr. 34, der Villa Rothermundt, befindet sich das Landesgymnasium für Musik. Die Villa Nr. 10 war bis zu dessen Freitod 1943 das Zuhause des jüdischen Malers und Grafikers Bruno Gimpel.

Im Jahr 2008 wurde die südliche Hälfte der Mendelssohnallee aufgrund des miserablen Straßenzustandes mit neuer Asphaltdecke saniert.

Ansicht „Mendelssohnallee” auf openstreetmap.org

[Bearbeiten] Geschichte

Die Mendelssohnallee führt in einer Kurve von der Loschwitzer Straße über den Friedensplatz wieder zur Loschwitzer Straße. In einer Akte von 1871 wird sie als Curvenstraße bezeichnet. Seit dem 1. April 1873 wird die Straße mit Deutsche-Kaiser-Allee benannt. Der Name soll „an die Krone, die über dem großen Erfolg des Krieges von 1870/71 strahlt, erinnern“ bzw. „zur Erinnerung an das unter Preußens Schutz und Führung geeinigte Deutschland“. Bei dem Krieg ging es um den deutsch-französischen Krieg 1870/1871. Weitere Erläuterungen zur Namensvergabe sind nachlesbar unter dem Königsheimplatz.

Am 27. September 1945 wurde die Straße (im Rahmen der Straßenumbenennungen 1946) in Mendelssohnallee umbenannt nach der jüdischen Familie Mendelssohn, insbesondere den Philosophen Moses Mendelssohn (1729-1786). Die Benennung erfolgte auch nach dem Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)[1].

[Bearbeiten] Bildergalerie

[Bearbeiten] Quellen

  1. deutschsprachige Wikipedia: Felix Mendelssohn Bartholdy
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