Max Krenkel

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Dr. theol. et. phil. Peter Max Krenkel, vollständiger Name Peter Maximilian Krenkel (* 13. April 1823 in Chemnitz; † 10. Februar 1901 in Dresden war ein deutscher Theologe und Privatgelehrter sowie ein bedeutender Stifter in Dresden.

Geboren in einem vermögenden Elternhaus, konnte sich Krenkel nach seinem theologischen Studium vor allem mit Übersetzungen aus der griechischen, hebräischen und spanischen Literatur sowie mit Vorträgen und als Privatgelehrter einen Namen als Fachexperte machen.

Max Krenkel starb am 10. Februar 1901 im Viktoriahaus und wurde nach seinem Tod auf dem Alten Annenfriedhof in der Chemnitzer Straße begraben. Seine Privatbibliothek vermachte er 1901 als Nachlass an die damalige Königlich Sächsische Bibliothek.[1] 1868 wohnte Krenkel als Dr. phil. in der Halbegasse 13 in Dresden.[2]

Krenkelhäuser in Löbtau

Sein beträchtliches Vermögen floß zu einem Großteil in zwei Krenkelstiftungen mit einem Startkapital von jeweils 300.000 Reichsmark an seine Geburtsstadt Chemnitz sowie an seine zweite Heimatstadt Dresden. Mit beiden Stiftungen wurden für ärmere Bevölkerungsschichten vor allem der soziale Wohnungsbau finanziert, der mit den soganannten Krenkelhäusern sowohl im Dresdner Stadtteil Löbtau in der Klingestraße als auch in Chemnitz [3] noch heute existent ist. Architekt der Häuser in Dresden war Hans Erlwein.[4]

[Bearbeiten] Werke (Auswahl)

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Jahrbuch Der Deutschen Bibliotheken von Verein Deutscher Bibliothekare, Onlinevorschau auf Google Books, S. 22
  2. Adreß- und Geschäftshandbuch der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Dresden für das Jahr 1868, Seite 150 auf adressbuecher.genealogy.net
  3. Häuser der Krenkelstiftung in Chemnitz auf www.leipziger-wohnen.de
  4. Johann Jakob Erlwein auf www.hotel-zu-dresden.de

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Weblinks

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