Max Ferdinand von Koppenfels

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Max von Koppenfels
Wappenbild der Familie von Koppenfels

Max Ferdinand von Koppenfels (* 16. Mai 1870 in Zwickau; † 17. Juli 1913 in Bremen) war ein deutscher Jurist und Königlich Sächsischer Amtshauptmann in Glauchau.

Max Ferdinand von Koppenfels besuchte wie seine älteren Brüder das Gymnasium in Bautzen, wohin sein Vater 1871 als Gerichtsrat an das dortige Landgericht gewechselt war. 1883, als sein Bruder Hans Ferdinand in der sogenannten Oberprima das Abitur am Gymnasium ablegte, war Max noch Schüler in der Quinta, der 5. Klasse.[1]

Max Ferdinand schlug eine juristische Karriere ein und ist erstmals im Adressbuch von 1895 als Referendar am Königlichen Amtsgericht aufgeführt. Nach seiner letzten Station am Oberlandesgericht trat er 1900 eine Stelle als Assessor im Königlichen Ministerium für Kultus und öffentlichen Unterricht an. Diese übte er wohl nicht allzu lange aus, denn drei Jahre später erscheint er 1903 mit Wohnung in der Hospitalstraße 11, III. Stock, als Assessor und Hilfsarbeiter am Ministerium. 1904 ist Max Ferdinand von Koppenfels als Regierungs-Assessor im Adressbuch von Bautzen in der dortigen Georgstraße 24 verzeichnet.[2]

[Bearbeiten] Familie

Max Ferdinand von Koppenfels entstammte dem thüringisch-sächsischen Adelsgeschlecht von Koppenfels, auch Kobe von Koppenfels.[3] Er war der jüngste Sohn des damaligen Gerichtsrats und späteren sächsischen Landgerichtspräsidenten, Heinrich Ferdinand von Koppenfels (* 27. Januar 1829 in Dresden; † 27. Juli 1893 in Bautzen) und dessen Ehefrau Hermine Theodore Freiin von Gutschmid (* 14. August 1836 in Loschwitz bei Dresden; † 13. Juli 1917 in Dresden), einer Enkelin des Königlich Sächsischen Geheimen Kriegsrates Gottlieb August Freiherr von Gutschmid (17571815).

Max Ferdinand hatte noch vier Geschwister, drei Brüder und eine Schwester, u.a.:

Max von Koppenfels heiratete am 29. September 1900 in Dresden-Loschwitz Margarethe Martens, die Tochter des Juristen und sächsischen Amtshauptmanns Heinrich Oskar Martens (1834–um 1882) und dessen Ehefrau Antonie geb. Erckel (18461926).

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Programm des Gymnasiums zu Bautzen, Jahresbericht auf das Schuljahr 1882-1883, Karl Ernst Mucke 1854-1932, auf archive.org, digitalisiert von COLUMBIA UNIVERSITY LIBRARIES/ NEW YORK
  2. Adreßsbuch der Stadt Bautzen, 1904, SLUB Dresden
  3. Johann Christian von Hellbach, Adels-Lexikon, Erster Band A-K, Ilmenau 1825, Verlag B.F. Voigt, Online-pdf auf Google Books, S. 687

[Bearbeiten] Weblink

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