Lortzingstraße

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Stolperstein für Hildegard Rau

Die Lortzingstraße reicht von der Holbeinstraße bis zur Fiedlerstraße (ehem. Trinitatisstraße). Sie ist seit 1877 nach dem Berliner Opernkomponisten Gustav Albert Lortzing (1801-1851) benannt[1], der unter anderem die komische Oper „Zar und Zimmermann“ oder den Der Wildschütz erschuf. Letzterer wurde als Koproduktion der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber", der Neuen Elbland Philharmonie und dem Staatsschauspiel am 13. März 2011 wieder im Kleinen Haus aufgeführt.

Im Bereich zwischen der Blasewitzer Straße und der Fiedlerstraße (Nr. 38) befanden sich einstmals Fabrikgebäude der Schuhfabrik von Carl Curt Heysing (bis 1923)[2] und später das Altissa-Kamerawerk. Im Hintergebäude Nr. 38 befand sich die Urania-Cigarettenfabrik Luschnath & Paetow[3].

Unter der Nr. 1 ist heute das Bertolt-Brecht-Gymnasium zu finden, vor dem Seiteneingang befindet sich ein Stolperstein für Hildegard Rau, die der Euthanasieaktion zum Opfer viel. In der heute nicht mehr vorhanden Nr. 15 wohnte der Volksoberschullehrer und Stadtrat Heinrich Beck (1865-1945).

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18., S. 86
  2. Eintrag bei dresdner-stadtteile.de
  3. Adressbuch von 1943/44
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