Litfaßsäule

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Litfaßsäule


Die Litfaßsäule ist benannt nach ihrem Erfinder dem Berliner Ernst Litfaß (1816-1874). Er erfand die runde Säule (etwa 3 Meter hoch) für Bekanntmachungen und Werbung. Weil er erboste war über den Wildwuchs an Zetteln und Postern an den Wänden, dass er 1855 die erste "Annonciersäule" in Berlin aufstellen durfte. Für Sämtliche Informationen - nicht nur Kultur und Veranstaltungen, sondern auch politische Informationen, Wahlkampfplakate, amtliche Bekanntmachungen, Steckbriefe - waren auf dieser Litfaßsäule angebracht. Bis dato gab es nur gerade Anschlagtafeln (wenn überhaupt). Der Vorteil bestand, dass die Leute rundherum gehen konnten zum Lesen und nicht wie bisher sich schuppsten mussten, um ein andere Nachricht zu lesen können.

Auf dem Güntzplatz vor dem Stadthaus / Sparkassenhaus erbaut von Hans Erlwein steht eine historische Litfaßsäule vom Beginn des 20. Jahrhunderts.

Die Litfaßsäule ist das quicklebendige Fossil unter den Werbemedien. Doch immer mehr werden abgebaut. Einige neue sogenannten Litfaßsäulen werden als Toiletten aufgestellt (Pirnaischer Platz).


[Bearbeiten] Weblinks:

https://www.magix.info/de/medien/bemtzte-litfasssulen-in-dresden--5000/ https://www.saechsische.de/plus/sollen-diese-litfasssaeulen-verschwinden-5046806.html

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