Leo Fantl

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Leo Fantl war promovierter Germanist, Judaist und als Musiker ein Spezialist für Synagogenmusik. Er arbeitete als Feuilletonredakteur der „Dresdner Neuesten Nachrichten“. Im April 1933 wurde er entlassen.

In erster Ehe war er mit der Übersetzerin Grete Fantl verheiratet, in zweiter Ehe mit Helene (Leni). Leo Fantl, seine Frau und die beiden Kinder Bedrich und Brigitte wurden am 8. März 1944 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. Die Familie wohnte Georg-Nerlich-Straße 2.

Seit 11. Juni 2011 erinnern vier Stolpersteine aus Messing, eingelassen ins Pflaster, an das Schicksal der jüdischen Familie.[1]

[Bearbeiten] Quellen

  1. Sächsische Zeitung 14.6.2011

[Bearbeiten] Weblinks

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