Lazarett

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Das Lazarett oder Nosocomium, das spätere Stadtkrankenhaus – nicht identisch mit Der Herren Haus – wurde im Pestjahr 1568 gegründet. Am 21. Februar 1568 schrieb der Rat an Kurfürst August, man wolle für die Pestkranken ein Lazarett bauen, habe auch einen tauglichen Ort erwählt (der Kurfürst wollte es am Tatzberg bauen, der Rat in der Wilsdruffer Vorstadt) und ein Modell in Holz gebaut. Laut Voranschlag werde es 3.102 Gulden kosten, die seien jedoch nicht vorhanden, darum bat man um eine Unterstützung von 1.000 Gulden. Die Ausschreibung einer Kontribution an alle vermögenden Einwohner ergab 3.307 Gulden.

Am 21. Juni des gleichen Jahres erfolgte der Baubeginn auf dem von der alten Moritzin dem Bartholomäispital geschenkten Grundstück, zwischen Vogelstange und Rabenstein, an der späteren Stiftsstraße, der jetzigen Alfred-Althus-Straße. 1799 wurde es als Stadtkrankenhaus bezeichnet und 1849 in das Marcolinipalais (Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt) verlegt.

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