Laubegaster Werft

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Werft Laubegast - Slipanlage

Die Laubegaster Werft (auch Schiffswerft Laubegast) (ex VEB Schiffsreparaturwerft Laubegast) war eine Schiffsbauwerft (Neubauten) und ist jetzt eine Reparaturwerft im Stadtteil Laubegast.

Die Geschichte der Laubegaster Werft beginnt mit der Blasewitzer Werft 1855 und hängt mit der Sächsischen Dampfschifffahrtsgesellschaft zusammen. Da sich betuchte Blasewitzer Bürger über den Lärm des Werftgeländes beschwerten, die Grundstückspreise stiegen und Platzmangel herrschte, wurde im Sommer 1898 die Werft auf das Gelände des ehemaligen Dampf-Sägewerks Spalteholz nach Laubegast verlegt (Österreicher Straße 89). Bis zur Wende 1989 (ex VEB Schiffsreparaturwerft Laubegast) wurden insgesamt 80 Schiffe und verschiedene Fähren gebaut.

1989 geriet die Laubegaster Werft in finanzielle Schwierigkeiten. 2011/12 wurde Insolvenz angemeldet und die Werft geschlossen. Im Juni 2013 übernahm der Unternehmer Reinhard Saal das Grundstück, um einen Teil der Werft weiter am Leben zu erhalten (auf dem verkauften Areal heute: ein Autohaus und ein Discounter). Bis zum heutigen Tag werden die Schiffe der sächsischen Dampferflotte gewartet und instandgesetzt. In der Zukunft soll die Slipanlage (schräge Bootsrampe) mit einem großen Hallendach vor den Wettereinflüssen geschützt werden.

"Künftig soll der Elberadweg wieder übers Werftgelände führen, kündigte der Unternehmer an. Einen Teil des ursprünglichen Verlaufs kann man zwischen Fluss und ehemaligem Kraftstofflager bereits erkennen. Wann der Radweg wieder benutzt werden kann und der von Saal avisierte Biergarten auf dem Gelände erste Gäste empfängt, ist noch völlig offen. Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.05.2014"

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