Landständische Bank

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Blick vom Friedrichs-Ring auf die Landständische Bank und in die Schulgasse

Die Landständische Bank der Oberlausitz (offiziell auch Landständische Bank des ehemaligen Sächsischen Markgraftums Oberlausitz, kurz Landständische Bank) war ein 1844/1845 gegründetes Bankunternehmen in Ostsachen und der Oberlausitz. Ihren Hauptsitz hatte sie in Bautzen – heute Gebäude des Landratsamts. Filialen unterhielt sie in Zittau und Dresden. Die Bank wurde im August 1945 aufgelöst.

Trümmerbahn in der Pfarrgasse 1946

Die Dresdner Niederlassung der Landständischen Bank befand sich am Friedrichs-Ring zwischen Schulgasse und Pfarrgasse (Anschrift Pfarrgasse 5). Das Gebäude wurde um 1900 nach Entwürfen von William Lossow und Hermann Viehweger errichtet. Bei den Luftangriffen im Februar 1945 wurde das Bankgebäude schwer beschädigt, und die Ruine später abgerissen. Im gleichen Häuserblock befand sich angrenzend (Schulgasse 4 und Pfarrgasse 3) eine Filiale der Sparkasse.[1]

Eine Wiederbebauung des Blocks zwischen Schulgasse und Pfarrgasse erfolgt um 1999[2]. An der Stelle der Landständischen Bank befindet sich heute eine große Filiale der Ostsächsischen Sparkasse Dresden (Dr.-Külz-Ring 17).

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adressbuch der Gau- und Landeshauptstadt Dresden, 1943/44
  2. Im Luftbild 1999 (Themenstadtplan) ist das Dachgeschoss noch im Bau.
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