Junghansstraße

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Straßenschild
Hans-Erlwein-Gymnasium, Kreuzung Junghansstraße / Eibenstocker Straße

Die Junghansstraße führt von der Schandauer Straße in Striesen zur Calvinstraße in Gruna. Die frühere Planstraße 12 wurde auf Beschluss vom 28. Juni 1913 umbenannt in Junghansstraße nach Eugen Ferdinand Junghans, Apotheker, "Stifter reicher Geldmittel zu gemeinnützigen Zwecken", verstorben in Dresden.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Dornblüthstraße wurde um 1913 in südlicher Richtung weiter gebaut. Offensichtlich wurde das Stück zwischen Schandauer Straße bis zur Kipsdorfer Straße vorläufig auch Dornblüthstraße genannt. Laut einem Beschluss von 1925 wurde die Junghansstraße verlängert. „Damit erhielt das Stück der Dornblüthstraße zwischen Schandauer und Kipsdorfer Str. die Bezeichnung Junghansstraße.“

In Gruna gab es 1914 im Adressbuch nur eine Adresse, die 31. Bezirksschule. Ab 1919 war es die 31. Volksschule, heute ist sie das Hans-Erlwein-Gymnasium.

Nach 1919 baute südlich der Hepkestraße der Bauverein Gartenheim 821 Wohnungen, u. a. auch beidseitig der Junghansstraße. An der Kreuzung mit der Hepkestraße (Hausnummer 19) wurde das erste Haus gebaut. An dieses Ereignis erinnerte eine am Eingang angebrachte Metalltafel. Sie wurde 1969 anlässlich des 50. Jahrestages des Baubeginns sowie des 20. Jahrestages der Gründung der DDR angebracht. Im Zusammenhang mit der Sanierung der Häuser um 1995 wurde diese Tafel entfernt.

Markant war die Bauweise auf der westlichen Straßenseite. Die Holzhäuser zwischen Schrammsteinstraße und Calvinstraße hatten ein Dach in Kreuzform, wurden aber bei den Luftangriffen im Februar 1945 zerstört.

[Bearbeiten] Adressen (Auswahl)

[Bearbeiten] Quellen

  1. Amtliches Fernsprechbuch Bezirk Dresden 1959, S. 119
  2. Pressemitteilung Stadt Dresden, 30.5.2016

[Bearbeiten] Weblinks

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