Julius Graebner

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Ausstellungsraum der Sächsischen Kunstausstellung 1903

Julius Graebner (* 11. Januar 1858 in Durlach; † 25. August 1917 in Istanbul) war ein bekannter Dresdner Architekt und Mitinhaber des Büros Schilling und Graebner.

[Bearbeiten] Leben und Wirken

Graebner stammte aus Baden und kam 1880 nach Dresden, um am Polytechnikum zu studieren, wo Ernst Giese zu seinen Lehrern zählte. Hier lernte er seinen späteren Geschäftspartner Rudolf Schilling kennen, mit dem er auch in den Folgejahren in Berlin verbunden blieb. 1889 gründeten sie das gemeinsame Architekturbüro.

Zusammen mit Schilling trat Graebner der Donnerstags-Vereinigung Dresdner Architekten bei und gehörte der Dresdner Künstlergruppe Die Zunft, dem Sächsischen Altertumsverein sowie dem Deutschen Werkbund an. Julius Graebner war zudem Vorstandsmitglied im Dürerbund[1], Mitglied der Königlichen Kommission zur Erhaltung der Kunstdenkmäler und Mitinhaber der Dresdner Villenbau-Gesellschaft Neubert & Co. in der Kurfürstenstraße 24. Mit Cornelius Gurlitt stand er im fachlichen Briefwechsel zum Umbau des Doms zu Meißen.[2]

Graebner erhielt 1909 die Ernennung zum Königlichen Baurat. In dieser Zeit wohnte er in der Canalettostraße 5 II. und besaß mit Schilling Büroräume in der Moritzstraße 8b und Kleinen Frohngasse 1. Graebner verstarb auf einer Geschäftsreise in Istanbul. Sein Sohn Erwin nahm seine Stelle im Architekturbüro ein.

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Gerhard Kratzsch. Kunstwart und Dürerbund. Ein Beitrag zur Geschichte der Gebildeten im Zeitalter des Imperialismus. Vandenhoeck u. Ruprecht, Göttingen 1969. ISBN 3-525-36125-4
  2. u.a. Brief 51/02 aus dem Nachlass Gurlitts vom 18.12.1903

[Bearbeiten] Weblinks

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