Jan Kosyk

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Jan Kosyk (deutsch: Jan Kossik, * 1984) ist ein sorbischer Musiker, Kulturmanager, Software-Ingenieur und Politiker sowie seit 2018 Mitglied des sorbischen Parlaments Serbski Sejm.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Herkunft

Jan Kosyk besuchte von August 1997 bis Juni 2004 das Niedersorbische Gymnasium Cottbus, engagierte sich dort von 1999 bis 2003 im Humanistischen Jugendwerk Cottbus, vor allem im IT- und Softwarebereich, und trat im September 2001 der Conni-Wolf-Band als Musiker (Klavier, Arrangement) und Tontechniker bei.

Von 2002 bis 2005 entwickelte er eine Lernsoftware für den Englischunterricht in der Erwachsenenbildung für die Technische Akademie Wuppertal, Standort Cottbus und für die Volkshochschule Cottbus und machte sich 2003 (noch als Schüler) mit der Firma „Jan Kossick – IT & Services“ als Einzelunternehmer mit Softwareberatung, Buchhaltung und Eventmanagement selbständig.

[Bearbeiten] Dresden ab 2005

Von Oktober 2005 bis September 2010 studierte er Informatik an der Technischen Universität Dresden und wechselte in dieser Zeit 2007 zur Band The Stolen Moments, 2009 zu Skaprifischer mit Frontsängerin Pauline Späthe. Die Auftritte bewegten sich vor allem im Umfeld der Bunten Republik Neustadt, bei anderen Stadtteilfesten wie im Hechtviertel oder beim Pieschener Hafenfest und in Studentenklubs wie Bärenzwinger und Studentenclub Wu5. Von Skaprifischer erschienen die Alben Frischer Aspik[1] und Das Weihnachtsalbum.[2]

Im August 2009 wurde er als Referent für Kultur und Referent für Bildung und Selbstverwaltung Mitglied im Studentenrat der TU Dresden (bis September 2012), ab November leistete er Lobby-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der studentischen Selbstverwaltung (bis 2013), so als Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften und für den selbstverwalteten studentischen Freiraum „KOK16“.

Unmittelbar nach seinem Diplom begann er im Oktober 2010 ein weiteres Studium der Informatik an der Fernuniversität in Hagen.

Ab Mai 2011 arbeitete er dann als Freelancer im Softwarebereich für diverse Webseiten, erhielt aber schon im Oktober des gleichen Jahres eine Tätigkeit als Honorarkraft im Institut für Strömungsmechanik an der TU Dresden, welche nach drei Jahre im September 2014 endete.

Seit März 2017 ist er im IT- und Softwarebereich im Rahmen der Firma The Jans – Hecht, Kossick, Zumpe GbR tätig, seine Freelancertätigkeit ließ er zum Jahresende 2017 auslaufen.

Seit Februar 2018 engagiert er sich darüber hinaus im Kulturmanegement als Gesellschafter und Prokurist der Kultopia gGmbH, einem Dienstleister für die freie Kunst- und Kulturszene in der Landeshauptstadt Dresden, welche insbesondere Projektbetreuung und Fördermittelmanagement anbietet. Organisiert wurden über die Kultopia gGmbH die Projekte Kulturjahr Sucht, TanzNetzDresden und das Neustadt Art Festival.

Aktuell (2019) ist er Musiker (Jazz, Latin und [u. a. sorbische] Folklore) bei der Band Kula Bula (Bossa Nova, Klezmer, Tango, Partyswing & Schlager im Stile der Goldenen 20er) und dem Black Sheep Swing Orchestra (Swing, Jazz und Latin aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts). Außerdem bietet er ein Solo-Programm “Utopien eines Realisten” als SingerSongwriter in seinem Projekt Klavierpunk (Punk ohne Schlagzeug und Saiten) mit Titeln wie Innen ein Punk, Groupie, Was ich brauche, Lied der Galaxie, Was ist dir heilig, Besetzt und Autonomia an.

[Bearbeiten] Politik

Von Februar 2012 bis Mai 2015 unterstützte Jan Kosyk die Initiative Dresden Nazifrei. Seit September 2013 ist er Mitglied bei den Neustadtpiraten der Piratenpartei Deutschland und aktuell (2019) Stadtbezirksbeirat im Stadtteil Dresden-Neustadt und langjähriger Vorstandsvorsitzender des Ortsverbands Dresden-Neustadt.

Jan Kosyk wurde in das erste sorbische Parlament Serbski Sejm gewählt, welches sich am 17. November 2018 im Sorbischen Kulturzentrum Slepo (Schleife) konstituierte. Er wurde vom Stup dale e. V. (Sorbische Kultur in Dresden) zur Wahl nominiert.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. Rezension.
  2. Rezension.
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