Horst Mempel

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Horst Mempel bei den DDR-Meisterschaften im Zehnkampf 1965

Horst Mempel ist Sportjournalist und Bergsport-Experte. In den 1960er Jahren war er als Zehnkämpfer erfolgreich.

Horst Mempel wurde 1938 in Coswig/Anhalt geboren und wuchs in Staßfurt auf. Er hat einen vier Jahre jüngeren Bruder. Der Vater wurde 1939 zum Kriegsdienst eingezogen und starb 1943. Nach dem Abitur studierte Horst Mempel von 1956 bis 1960 in Halle/Saale Ökonomie. Anschließend holte ihn der Sportclub Chemie Halle in seine Reihen, weil aufgefallen war, dass Mempel eine große Sprungkraft und Schnelligkeit besaß. Zwischen 1960 und 1966 gehörte Mempel zum Zehnkampf-Nationalkader und wurde 1965 DDR-Meister. Nachdem er einige Zeit als freier Mitarbeiter für die Sportredaktion der „Freiheit“ in Halle gearbeitet hatte, war Mempel von 1966 bis 1981 als Sportreporter beim DDR-Fernsehen in Berlin tätig und wurde 1978 zum „DDR-Sportjournalist des Jahres“ gekürt. Anfang der 80er Jahre verließ Mempel die Sportredaktion, kaufte und renovierte ein Haus in der Sächsischen Schweiz und arbeitete als Publizist für das DDR-Fernsehen in Berlin und Dresden.

Ab 1991 war Mempel beim MDR in Dresden als Redakteur, Reporter und Regisseur tätig. Er entwickelte 1991 das MDR-Bergsport-Magazin „Biwak“[1] und gestaltete über 100 Sendungen in zehn Jahren. 2001 wurde Horst Mempel als ehemaliger Informeller Mitarbeiter der Staatssicherheit enttarnt.[2]

Anfang 2013 veröffentlichte Mempel seine Autobiografie "Mein langer Weg zum 'Supergau(ck)'".

Horst Mempel lebt in Laubegast und ist als Wanderführer für die „Bergtrolle“ tätig.

[Bearbeiten] Quellen

  1. http://www.bergtrolle.de/119-0-klettern.html
  2. http://www.bergtrolle.de/13-0-Ueber-uns.html. http://www.horstmempel.de/stationen.htm. Autobiographie auf http://www.horstmempel.de (Stand jeweils: 20.2.2012).

[Bearbeiten] Weblinks

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