Holbeinstraße

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Gedenktafel für Jorge Gomondai
Straßenschild

Die Holbeinstraße begann einstmals am Holbeinplatz (heute überbaut) und reicht heute von der Güntzstraße (Johannstadt) bis zur Tittmannstraße in Striesen. Mit der höchsten Hausnummer 163 gehört sie zu Dresdens längsten und bevölkerungsreichsten Straßen. Seit 1873 nach dem Maler und Zeichner der Renaissance, Hans Holbein dem Jüngeren (1497-1543) benannt[1], kann man heute die Zerstörung in der Bombennacht vom Februar 1945 anhand der Plattenbauzeilen, aber auch den Freiräumen und freien Sichtachsen, erkennen. Ab 15. Mai 1905 wurde der Name auch auf die Straßen G und G1 in Striesen rechts der Fetscherstraße übertragen, die als Erweiterung des alten Weges Am Landgraben geplant worden sind[2].

Seit Mitte 2009 bietet die JohannStadthalle an der Holbeinstraße 68 vielfältige soziokulturelle Veranstaltungen und Projekte.

Im Haus Holbeinstraße 42 lebte der Mosambikaner Jorge Gomondai, der Ostern 1991 in der Dresdner Neustadt Opfer eines rechtsradikalen Anschlags wurde. Eine Gedenktafel erinnert an ihn.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18., S. 62
  2. Stadtplan 1905/1906


[Bearbeiten] Weblinks

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