Hildebrand Gurlitt

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Dr. Hildebrand Gurlitt (* 13. September 1895 in Dresden - † 9. November 1956 in Düsseldorf bei einem Autounfall[1]) war Museumsdirektor, Kunstsammler und der jüngere Sohn des Kunsthistorikers Cornelius Gurlitt (1850-1938).

[Bearbeiten] Leben

Nach Absolvierung seines Kriegsdienstes als freiwilliger Offizier an der Westfront von 1914 bis '18 studierte Gurlitt in Berlin, Frankfurt, Heidelberg und Dresden Kunst- und Musikgeschichte. Seine Dissertation schrieb er über die sächsische Baukunst. In Dresden war er etwa seit 1921 als freier Mitarbeiter bei den Dresdner Neueste Nachrichten beschäftigt und trat noch vor 1925 eine Stelle als Assistent der Sammlung für Baukunst der TH Dresden an. Ab dem 1. April 1925 wechselte er als Direktor an das König-Albert-Museum Zwickau. Nach Kritik seiner dortigen Sammlungstätigkeit ging er schließlich nach Hamburg und wurde dort 1931 zum Direktor des Kunstvereins. Seine Ehefrau Helene (geb. Hanke, * 1. August 1895[2]) war Schülerin bei Mary Wigman, der gemeinsame Sohn Rolf Cornelius wurde durch den Kunstfund in München im Jahr 2012 bekannt.

[Bearbeiten] Quellen

  1. LÖFFLER, Michael: Hildebrand Gurlitt (1895-1956) - erster Zwickauer Museumdirektor, Katalog zur Ausstellung 27.8.-29.10. 1995
  2. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sworn_Statement_Dr._H._Gurlitt_1945.pdf
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