Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

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Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf wurde am 1. Januar 1956 als Zentralinstitut für Kernforschung gegründet. 1957 ging hier der durch die Sowjetunion gelieferte erste Kernreaktor der DDR in Betrieb. Seit 1963 gehörte das ZfK zur Akademie der Wissenschaften. Hier wurden viele Experimente für Material- und Kernforschung, für Humanmedizin, Biologie und Landwirtschaft durchgeführt. Durch Anforderungen bzw. Auflagen der Atomaufsichsbehörde Wien (IAEA), zum Betreiben und zur Gewährleistung der Sicherheit der Forschungsinstitute wurde 1956 eine betriebliche (freiwillige) Feuerwehr gegründet. Der Leichtwasserreaktor wurde 1991 abgeschaltet und bis 2005 komplett abgebaut. Zur Entscheidungsfindung trugen bei, dass die Generalinstandsetung nach DDR-TGL und nicht nach DIN erfolgte. Weiterhin wurden drei Versuchsreaktoren nicht benötigt. Heute (2018) entsteht eine grüne Wiese.

Nach der Wende gehörte das Institut zunächst zur "Blauen Liste", 2011 wurde es in die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren aufgenommen. Das HZDR liegt im Dresdner Stadtteil Rossendorf.

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