Hans Ferdinand von Koppenfels

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Wappenbild der Familie von Koppenfels

Hans Ferdinand von Koppenfels (* 25. Juni 1862 in Borna bei Leipzig; † 15. August 1935 in Dresden) war ein Königlich Sächsischer Offizier, zuletzt im Rang eines Generalmajors.

Nach dem 1871 erfolgten beruflichen Umzug seines Vaters mit der Familie nach Bautzen, wo dieser eine Anstellung als Gerichtsrat am dortigen Landgericht annahm, besuchte Hans Ferdinand von Koppenfels das Gymnasium in Bautzen. Dort wurde er am 21. April 1873 aufgenommen. Die mündliche Maturitätsprüfung [1] unter der Leitung des Königlichen Kommissars und Geheimen Schulrats, Professor Dr. Ilberg fand in der Oberprima (13.Klasse) am 24. Februar 1883 statt. Koppenfels erreichte in der schriftlichen Prüfung eine 1 und in der mündlichen Prüfung eine 2b. Die feierliche Verabschiedung der Schüler erfolgte in einem Festakt, zu dem auch die Eltern eingeladen wurden, am 28. Februar 1883 durch den damaligen Rektor des Gymnasiums, Professor Dr. Kreussler. Nach dem Abitur nahm Hans Ferdinand von Koppenfels wie sein Vater ein Studium der "Jurisprudenz" (Rechtswissenschaften) auf.[2] Später schlug er eine militärische Laufbahn ein. Die von Koppenfels wohnten zuletzt in der Löwenstraße 4, I. Stock[3], die Gattin Adelheid ab etwa 1937 in der Zittauer Straße 23, II. Stock.

[Bearbeiten] Familie

Hans Ferdinand von Koppenfels entstammte dem thüringisch-sächsischen Adelsgeschlecht von Koppenfels, auch Kobe von Koppenfels.[4] Er war der älteste Sohn des damaligen Bornaer Gerichtsrats und späteren sächsischen Landgerichtspräsidenten, Heinrich Ferdinand von Koppenfels (* 27. Januar 1829 in Dresden; † 27. Juli 1893 in Bautzen) und dessen Ehefrau Hermine Theodore Freiin von Gutschmid (* 14. August 1836 in Loschwitz bei Dresden; † 13. Juli 1917 in Dresden), einer Enkelin des Königlich Sächsischen Geheimen Kriegsrates Gottlieb August Freiherr von Gutschmid (17571815).

Hans Ferdinand hatte noch vier Geschwister, drei Brüder und eine Schwester, u.a.:

Hans Ferdinand von Koppenfels heiratete am 24. September 1895 in Bautzen Adelheid von Uslar-Gleichen (21. Juni 1873 in Göttingen; † 22. Dezember 1944 in Dresden), Tochter des Königlich Sächsischen Generalleutnants Hans Freiherr von Uslar-Gleichen auf Sennickerrode und dessen Ehefrau Emma Freifrau von Uslar-Gleichen.

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. von lat. maturitas ‚die Reifeprüfung'
  2. Programm des Gymnasiums zu Bautzen, Jahresbericht auf das Schuljahr 1882-1883, Karl Ernst Mucke 1854-1932, auf archive.org, digitalisiert von COLUMBIA UNIVERSITY LIBRARIES/ NEW YORK
  3. Adressbuch von 1936
  4. Johann Christian von Hellbach, Adels-Lexikon, Erster Band A-K, Ilmenau 1825, Verlag B.F. Voigt, Online-pdf auf Google Books, S. 687
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