Große Klostergasse

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Relief am Neumarkt mit Mönchen
hist. Ansichtskarte „Alte Häuser in der Klostergasse“

Die ehemalige Große Klostergasse wurde 1550 als Clostergasse erstmals erwähnt und so benannt, weil sie auf dem Areal des 1404 gestifteten und 1539 aufgehobenen Augustiner-Eremiten-Klosters angelegt wurde[1]. Sie befand sich zwischen dem Neustädter Markt und der Wiesentorstraße, in etwa wo sich heute der Jägerhof befindet. Senkrecht zur Straße verlief am Klosterplatz die Kleine Klostergasse.

Unter der Nummer 4 war die Gastwirtschaft Goldener Hirsch zu finden, im Haus Nr. 9 wohnte der königliche Oberbibliothekar Johann Christoph Adelung. Die Gebäude unter den beiden Hausnummern 10 und 11 gehörten Rittergutsbesitzer Johann Gottlob von Quandt (17871859)[2].

In der Nr. 12 hatten im III. Stock der Maler, Architekt und Professor Otto Gussmann (18691926) und weitere Familienangehörige (seine Frau Gertrud und Friedrich, auch Architekt) sowie der akademische Maler und Studienrat Ernst Thieme ihr Quartier[3], außerdem befand sich in den unteren Etagen das Hotel Stadt Wien, später der Mönchshof der Kulmbacher Export-Brauerei.

[Bearbeiten] Kategorie

  1. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18., S. 74
  2. Adress- und Geschäftshandbuch der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Dresden, 1856
  3. Adressbuch der Gau- und Landeshauptstadt Dresden, 1943/44
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