Gottlieb Heinrich Güntz

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Dr. med. Gottlieb Heinrich Güntz († 1827 ?) war ein Dresdner Arzt.

[Bearbeiten] Leben und Wirken

Gottlieb Heinrich Güntz war bereits 1793 im kurfürstlich-sächsischen Hof- und Staatskalender als „Supernumerar-Pensionärs-Chirurgus“ im „Collegium Medico-Chirurgicum“ verzeichnet.[1] 1799 wohnte er als „Pensionärs-Chirurg“ in der Ritterstraße nahe der damaligen Kasernen in der Dresdner Neustadt.[2] Mit einem Offizierspatent vom 17. August 1810 diente Güntz in den Napoleonischen Kriegen als Oberregiments-Chirurg im königlich-sächsischen Artillerieregiment. Zur gleichen Zeit diente auch Carl Ludwig Güntz als Regiments-Chirurg, jener allerdings im königlich-sächsischen Infanterieregiment „Prinz Anton“.[3]

1823 gewährte Gottlieb Heinrich Güntz den Besitzern des Rittergutes Königsfeld ein privates Darlehen.[4] Die Zinszahlungen wurden von 1828 bis 1834 an Marianne Wilhelmine Güntz geleistet.[5] Dabei handelte es sich offenbar um seine Ehefrau und Erbin. Sie wohnte bis 1837 Hauptstraße 171.[6]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Churfürstlicher Sächsischer Hof- und Staats-Kalender auf das Jahr 1793, Leipzig, Weidmannsche Buchhandlung, Onlineversion auf Google Books, S. 186
  2. Dresden zur zweckmäßigen Kenntniß seiner Häuser und deren Bewohner 1799
  3. Jörg Titze: Das Tagebuch von Ernst Ferdinand Aster aus dem Jahre 1812, BoD – Books on Demand, 2012
  4. Bestände im Sächsischen Staatsarchiv
  5. Bestände im Sächsischen Staatsarchiv
  6. Adressbuch der Stadt Dresden, 1837
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