Florian-Geyer-Straße

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Straßenschild

Die Florian-Geyer-Straße liegt zum Teil in der Pirnaischen Vorstadt und zum Teil in der Johannstadt. Getrennt werden die beiden Straßenabschnitte durch den Sachsenplatz. Der westliche Teil, der innerhalb des 26er Rings liegt, wurde seit 1877 mit Marschallstraße bezeichnet [1]. Die Straße erhielt den Namen „in Anknüpfung an die im Sommer 1871 erfolgte Ernennung des Kronprinzen Albert zum Generalfeldmarschall“[2]. 1945 wurde die Straße umbenannt in Rathenaustraße nach Walter Rathenau. Bis dahin war sie noch durchführend bis zum Rathenauplatz. Auf ihr fuhren damals noch Straßenbahnen.

Der östliche Teil wurde seit 1893 mit Feldherrenstraße bezeichnet [3] Am 27. September 1945 erfolgte die Umbenennung in Florian-Geyer-Straße nach Florian Geyer.

Nach den Zerstörungen 1945 durch die Luftangriffe am 13. Februar wurde die nunmehr als Rathenaustraße bezeichnete Straße nur noch auf einem kurzen Stück am Sachsenplatz wieder aufgebaut. Mit der Begründung „Das bestehende Stück Rathenaustraße hat keinerlei Objekte, die durch eine Nummerierung eine Anbindung erfahren haben. Die Benennung nach Rathenau ist gegenstandslos geworden.“ wurde sie am 5. August 1971 in die Florian-Geyer-Straße einbezogen.

Auf dem aktuellen Stadtplan wird die Straße allerdings mit Roßbachstraße bezeichnet. Diese Umbenennung erfolgte auf der Stadtratssitzung vom 19. Januar 2012 nach Arwed Roßbach.

[Bearbeiten] Adressen (Auswahl)

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18., S. 91
  2. KREGELIN, Karlheinz: Dresden - Das Namenbuch der Straßen und Plätze im 26er Ring, Fliegenkopf Verlag (1993)
  3. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18., S. 37
  4. Thomas Baumann-Hartwig: Im November 2017 schließt Dresdens ältestes Asylbewerberheim. In: DNN 13.8.2016
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