Elsa-Fenske-Heim

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Büste von Elsa Fenske im Parkgelände

Das Alten- und Pflegeheim „Elsa Fenske“ befindet sich an der Freiberger Straße 18 und steht unter Denkmalschutz.

[Bearbeiten] Baugeschichte

Die Geschichte des Pflegeheims reicht bis ins 13. Jahrhundert, als Heinrich der Erlauchte im Jahre 1286 ein Spital für aussätzige Frauen stiftete, das spätere Bartholomäushospital.

[Bearbeiten] Gottfried Semper

Im Jahr 1838 wurde das Gebäude nach Entwürfen Gottfried Sempers als Maternihospital erbaut. Es gehörte zu seinen ersten Werken überhaupt. Semper baute einen dreiflügeligen Gebäudekomplex auf einem U-förmigen Grundriss, bestehend aus Mittel- und Seitenrisaliten, die einen Giebel als oberen Abschluss hatten. Ein Walmdach mit Dachreiter bedeckte das imposante Gebäude. Das Erdgeschoss war gequadert und durch ein umlaufendes Gesims von den beiden Obergeschossen optisch abgetrennt. Auch die Ecken des Gebäudes wiesen eine Quaderung auf.

[Bearbeiten] Theodor Friedrich

Die erste Erweiterung nahm Stadtbaurat Theodor Friedrich im Jahre 1880 vor. Friedrich baute auf der entgegengesetzten Seite des alten Maternihospitals einen dreiflügeligen Gebäudekomplex, der sich im Grund- und Aufriss am Semperhospital orientierte. Somit wurde aus dem U-förmigen Grundriss eine quadratische Grundform, auf der sich das nun erweiterte Hospital erhob.

[Bearbeiten] Hans Erlwein

Im Jahre 1905 wurde das dreigeschossige Gebäude vom Dresdner Stadtbaurat Hans Erlwein umgebaut. Der Kopfbau an der Freiberger Straße/Ecke Ammonstraße beherbergt eine Kapelle für 450 Personen. Der Altar war von Sandsteinsäulen getragen. Ein von Georg Schwenk gefertigtes Gemälde schmückte den Altar.

Das im Krieg schwer beschädigte Gebäude wurde bis 1996 grundlegend saniert.[1] Das SG Elsa-Fenske-Heim mit Garten und Einfriedung steht unter Denkmalschutz.[2]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.erlwein-dresden.de/texte.htm
  2. Gilbert Lupfer, Berhard Sterra und Martin Wörner (Hrsg.): Architekturführer Dresden. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-496-01179-3. S. 35 Nr. 46 (Ehemaliges Maternihospital (Alten- und Pflegeheim Elsa Fenske), Freiberger-/Ammonstraße, 1837-38; 1880; 1905; 1916; Gottfried Semper, Theodor Friedrich; Edmund Bräger; Hans Erlwein)
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