Elbberg

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Pirnaische Vorstadt 1807

Die Straße Elbberg war bis zum Bau der Carolabrücke die Hauptverbindung zwischen heutigem Rathenauplatz und dem Terrassenufer.

Im Stadtplan von 1755 ist sie bereits mit an Elb-Berge unmittelbar neben den, aber außerhalb der Befestigungsanlagen verzeichnet.[1] Im „Grundriß von der Churfürstl. Sächs. Residentzstadt Dresden“ von 1804 ist sie nur noch als Elbberg bezeichnet.[2]

Etwa seit 1890 fuhr eine Pferdebahnlinie auf dem Elbberg. Mit Fertigstellung der Carolabrücke 1895 teilte die Brückenauffahrt die Straße in Hasenberg und Elbberg. 1906 wurde das Güntzbad am Elbberg 3 eröffnet.

1922 wurde der Straßenbahnbetrieb auf dem Terrassenufer und damit auch auf Hasen- und Elbberg eingestellt.

Beim Wiederaufbau der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg war der Elbberg nicht mehr vorgesehen. Die Brückenauffahrten der neuerbauten Dr.-Rudolf-Friedrichs-Brücke befinden sich außerhalb der alten Brückenköpfe. Die Auffahrt in Richtung Neustadt befindet sich auf dem ehemaligen Elbberg, die aus Richtung Neustadt auf dem Hasenberg, der als Straße verlegt wurde.

In der Straße lebte Ludwig Richter und erlebte 1813, wie die einquartierten Soldaten zusammen mit den Hausbewohnern eine Kuh stahlen und schlachteten. Am Elbberg wohnte auch Margarete Nicolaus.

Im Jahr 1823 wählte Johan Christian Clausen Dahl Quartier und Atelier im Haus von Caspar David Friedrich Am Elbberg 33.

[Bearbeiten] Ansichten

[Bearbeiten] Quellen

  1. Seutter, Matth(äus): Dresda ad Albim Kartensammlung SLUB
  2. Grundriß von der Churfürstl. Sächs. Residentzstadt Dresden (1804) Kartensammlung SLUB
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