Cockerwiese

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Gedenktafel auf der Cockerwiese an der Blüherstraße

Die Cockerwiese (1931–2016 Blüherwiese) ist der nördliche Teil der Güntzwiesen und wird begrenzt von der Lenné- und Blüherstraße, der Lingnerallee (bzw. Helmut-Schön-Allee) und den Gebäuden an der Grunaer Straße. Sie befindet sich westlich der Gläsernen Manufaktur. Im Nordostteil der Wiese stehen regelmäßig Zirkusse, Puppentheater und andere Großveranstalter, z. B. 2006 die Sea-Life-Großaquarien. Freitags findet seit der Wende südlich der Cockerwiese der Sachsenmarkt Lingnerallee statt.

Nach dem Bau des Hygienemuseums erhielt der Blüherpark 1931 seinen Namen, und dieser Teil der Güntzwiesen wurde Blüherwiese benannt.

Seit 1988 ist die Grünfläche bekannt als Cockerwiese, weil der englische Rock- und Blues-Sänger Joe Cocker am 2. Juni 1988 dort ein legendäres Konzert vor rund 85.000 Menschen gab. Im März 2015 beantragte die SPD-Stadtratsfraktion, die Wiese offiziell in Cockerwiese umzubenennen, zog ihren Antrag jedoch nach Einwänden von Oberbürgermeister Dirk Hilbert zurück.[1][2] Am 20. Mai 2015 wurde eine vom Rotary-Club finanzierte Erinnerungstafel für das Konzert und den Sänger am Rand der Wiese an der Blüherstraße aufgestellt. 2016 beschloss der Stadtrat dann doch die offizielle Umbenennung in Cockerwiese.[3]

Der nördliche Teil der Cockerwiese soll mittelfristig bebaut werden.[4] Diese geplante Bebauung soll fast bis zu Herkulesallee reichen. Ursprünglich lag die Baugrenze ca. 100 Meter nördlich. Die Wohnbebauung nördlich der Pirnaischen Straße wurde wahrscheinlich zum Teil für den geplanten Bau eines Gauforums schon vor 1941 abgerissen bzw. bei den Luftangriffen 1945 zerstört.[5]

[Bearbeiten] Quellen

  1. Dresdner SPD will Blüherwiese offiziell in Cocker-Wiese umbenennen. In: DNN 3. März 2015.
  2. Dresdner Cockerwiese bleibt offiziell die Blüherwiese – SPD stellt Antrag vorerst zurück. In: DNN 20. Mai 2015.
  3. Cockerwiese darf jetzt auch offiziell Cockerwiese heißen sz-online.de. 21. Januar 2016, Die Cockerwiese umfasst ca. 71.000 m², daher die gesamte Grünfläche zwischen Helmut-Schön-Allee und den Hochhäusern – nicht nur den Teil nördlich der Lingner- oder Herkulesallee
  4. Visualisiserung von 2009 auf das-neue-dresden.de: Robotron-Areal
  5. In den Stadtplänen 1899/1912/1927 (siehe Themenstadtplan) bebaut. Im Stadtplan 1941 fehlt die Bebauung.
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