Clara Schumann

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Clara Schumann

Clara Schumann (* 13. September 1819 in Leipzig; † 20. Mai 1896 in Frankfurt/M., geborene Wieck) war Pianistin und Komponistin.

Die Tochter des Klavierpädagogen Friedrich Wieck erlebte 1828 ihren ersten öffentlichen Auftritt im Alten Gewandhaus Leipzig, 1830 erschienen erste gedruckte Kompositionen, im gleichen Jahr begegnete sie Robert Schumann. Nachdem sie 1832 eine Konzertreise nach Paris absolviert hatte, kam sie 1834 zum Gesangsunterricht nach Dresden. Der Vater schickte sie, um sie von Schumann fern zu halten, nach Maxen zur Familie Serre, doch die Maxener Philantropen begünstigten das Liebespaar. 1840 heiratete sie in Leipzig, 1843 gelang die Versöhnung mit dem Vater, es gab eine Einladung nach Dresden, 1844 folgte der Umzug nach Dresden (Waisenhausstraße 35) für sechs Jahre, dann zog die Familie nach Düsseldorf.

Konzertreisen führten Clara Schumann nach Dänemark, Russland, Wien. Sie komponierte Lieder, Klavierstücke, Kammermusik, ein Klavierkonzert und zog acht Kinder groß, nachdem sie 1856 verwitwet war, lebte sie gemeinsam mit Johannes Brahms. Die Herausgabe der Werke ihres Mannes besorgte sie. 1878 wurde sie als Lehrkraft für Piano an das Hochsche Konservatorium in Frankfurt am Main berufen. 1891 erfolgte ihr letzter öffentlicher Auftritt. Ihre letzte Dresdner Wohnung befand sich auf der Reitbahnstraße 32.

In der Radeberger Vorstadt ist ihr die Klarastraße gewidmet.

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