Carl Christian Richter

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Carl Christian Richter (links) gibt im Societätstheater den Siegfried von Lindenberg

Dr. Carl Christian Richter (* in Meißen; † 21. Juni 1796) war ein Dresdner Buchhändler und Schauspieler am Societätstheater. Er besaß zudem eine Anwartschaft auf das privilegierte Adresscomptoir, die quasi einer Miteigentümerschaft gleichkam.

Richter war studierter und promovierter Jurist. Allein und mit Johann Carl Gebhard Reinhard publizierte er in Deutsch und Lateinisch. Am 15. September 1790 hatte Richter mit kurfürstlicher Genehmigung vom 6. April 1791 die Buchhandlungen in Dresden (für 16000 Taler), Bautzen und Görlitz des Leipziger Verlegers Johann Gottlob Immanuel Breitkopf erworben und mit ihnen für 6000 Taler eine Anwartschaft auf das privilegierte Adresscomptoir sowie die Dresdner Merkwürdigkeiten. Der Dresdner Anzeiger erschien daraufhin in Richters Haus Altmarkt 16 (Ecke Scheffelgasse).

Richter verkaufte seine Option auf das Adresscomptoir an den Grafen Johann Heinrich von Rüdiger. Bevor der Vertrag rechtmäßig in Kraft treten konnte, starb Richter. Dies führte zu anhaltenden Rechtsstreitigkeiten seiner Witwe Wilhelmine Henriette Friederike Richter mit Rüdiger und dessen Erben. Hinzu kam, dass Richters Nachlass unter Konkursverwaltung gestellt wurde. Johann Christian Reinhart radierte 1786: "Zwei Juden, welche einen jungen Wechselschuldner festhalten, den Dr. Carl Christian Richter aus Meissen, der sich ihrer mit fröhlicher Laune zu entledigen sucht".

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