Blasewitzer Werft

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Belegschaft und Querhelling mit Personen-Seitenraddampfer "Prinz Friedrich August" im Bau. Ansicht gegen König-Albert-Brücke (Loschwitzer Brücke) 1895

Die Blasewitzer Werft (auch Schiffswerft Blasewitz) war eine Werft auf dem Stadtgut Blasewitz im Stadtteil Blasewitz in der Nähe des Schillerplatzes und der Loschwitzer Brücke. Sie grenzte unmittelbar (Sandsteinmauer) an die Gaststätte Schillergarten.

Die Geschichte der Blasewitzer Werft beginnt 1855 und hängt mit der Sächsischen Dampfschifffahrtsgesellschaft zusammen. Das erste Dampfschiff “König Johann” hier gebaut und ausliefern, welches jedoch noch in Krippen vorgefertigt worden war. Durch verschiedene Innovationen im Dampfschiffbau die eingeführt wurden, entstand 1858 der erste Seitenraddampfer und die erste Dampffähre (1863). Es wurden 43 Schiffe in Blasewitz gebaut. Die letzten zwei Stapelläufe waren der Schaufelraddampfer Karlsbad, später als Junger Pionier bekannt. Der zweite Dampfer König Albert (II) fährt heute unter dem Namen Pirna. Da sich betuchte Blasewitzer Bürger über den Werftlärm beschwerten, die Grundstückspreise stiegen und Platzmangel herrschte, wurde im Sommer 1898 die Werft nach Laubegast verlegt. In diesem Jahr (2018) jährt sich das Ereignis, dass "Vor 120 Jahren lief hier das letzte Schiff vom Stapel" lt. Elbhang-Kurier.

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